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Konakion MM 10 mg

Konakion MM 10 mg, Lösung, 10 mlKonakion MM 10 mg, Lösung, 10 ml
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Art: Rezeptfrei
Darreichungsform: Lösung
Preis: 9.84 € Unverbindliche Preisempfehlung. Genauer Preis kann je nach Verkaufspunkt variieren.

Beschreibung und Zusammensetzung von Konakion MM 10 mg

Konakion MM 10 mg, Lösung, 10 ml

Konakion MM 10 mg bietet Ihnen ein Vitamin zur Verhinderung von Blutungen ( Antihämorrhagikum). Gesichertes Anwendungsgebiet von Konakion MM 10 mg ist ausschließlich die Behandlung von Vitamin-K-Mangelblutungen sowie die Vorbeugung von Vitamin-K-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben werden können. Konakion MM 10 mg eignet sich ideal zur Prophylaxe eines Vitamin-K-Mangels für das Neugeborene durch Vitamin-K-Gabe an die Schwangere vor der Entbindung, wenn sie Antikonvulsiva, Tuberkulostatika oder Cumarinderivate eingenommen hatte, Prophylaxe eines Vitamin-K-Mangels bei Patienten mit Risikofaktoren für die Entwicklung eines Vitamin-K Mangels, sobald der INR über die Normgrenze ansteigt sowie zur Vitamin-K-Therapie bei Patienten mit Vitamin-K-Mangelblutung, die zumeist mit einem INR >/= 5 einhergehen. Die Vitamin-K-Mangelblutung kann durch einen echten Vitamin-K-Mangel oder durch eine zu hohe Dosierung von Cumarinderivaten verursacht sein.

 

Zusammensetzung von Konakion MM 10 mg

Wirkstoffe:
10 mg Phytomenadion
Hilfsstoffe:
3-sn-Phosphatidylcholin (Sojabohne), Glycocholsäure, Natrium hydroxid, Salzsäure, konzentriert, Wasser, für Injektionszwecke

 

Anwendungsgebiete

Konakion MM 10 mg wird zur Verhinderung von Blutungen ( Antihämorrhagikum) angewendet. Gesichertes Anwendungsgebiet von Konakion MM 10 mg ist ausschließlich die Behandlung von Vitamin-K-Mangelblutungen sowie die Vorbeugung von Vitamin-K-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben werden können. Konakion MM 10 mg eignet sich daher ideal:

  • zur Prophylaxe eines Vitamin-K-Mangels für das Neugeborene durch Vitamin-K-Gabe an die Schwangere vor der Entbindung, wenn sie Antikonvulsiva, Tuberkulostatika oder Cumarinderivate eingenommen hatte
  • zur Prophylaxe eines Vitamin-K-Mangels bei Patienten mit Risikofaktoren für die Entwicklung eines Vitamin-K Mangels, sobald der INR über die Normgrenze ansteigt 
  • zur Vitamin-K-Therapie bei Patienten mit Vitamin-K-Mangelblutung, die zumeist mit einem INR >/= 5 einhergehen. Die Vitamin-K-Mangelblutung kann durch einen echten Vitamin-K-Mangel oder durch eine zu hohe Dosierung von Cumarinderivaten verursacht sein.

 

Anwendung

Soweit vom Arzt nicht anders verordnet:

Vorbeugung eines Vitamin-K-Mangels:

  • Für Schwangere, die Antikonvulsiva oder Tuberkulostatika einnehmen:
    • 10 bis 20 mg Vitamin K1 (1 bis 2 ml) oral 48 Stunden bis einige Stunden vor der Entbindung.
  • Vitamin-K-Behandlung
    • Bei schweren oder lebensbedrohlichen Vitamin-K-Mangelblutungen (z. B. während einer Antikoagulanzientherapie) muss Vitamin K1 langsam (mindestens 30 Sekunden) intravenös in einer Dosierung von 5 bis 10 mg (1 Ampulle enthält 10 mg Vitamin K1) zusammen mit Gefrierfrischplasma oder einem Prothrombinkomplexpräparat (30 E/kg) verabreicht werden. Die Vitamin-K1-Dosis kann nach Bedarf wiederholt werden.
  • Dosierungsempfehlungen zur Vitamin-K1-Therapie bei Patienten mit asymptomatisch hohem INR mit oder ohne leichte Blutungen
    • Antikoagulanz: Phenprocoumon
      • INR: 5 - 9
        • Vitamin K1, oral: Es empfiehlt sich 2,0 bis 5,0 mg anzuwenden.
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 2,0 bis 5,0 mg anzuwenden.
      • INR: > 9
        • Vitamin K1, oral: Es empfiehlt sich 2,0 bis 5,0 mg anzuwenden.
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfieht sich 2,0 bis 5,0 mg anzuwenden.
        INR: > 10
        • Vitamin K1, oral: nicht empfohlen
        • Vitamin K1, intravenös: Individuelle Dosisanpassung
    • Antikoagulanz: Warfarin
      • INR: 5 - 9
        • Vitamin K1, oral: 1,0 bis 2,5 mg zur initialen Aufhebung; 2,0 bis 5,0 mg zur schnellen Aufhebung; (zusätzlich 1,0 bis 2,0 mg, wenn der INR nach 24 Std. noch erhöht ist)
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 0,5 bis 1,0 mg anzuwenden.
        INR: > 9
        • Vitamin K1, oral: Es enpfiehlt sich 2,5 bis 5,0 mg (bis zu 10,0 mg) anzuwenden.
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 1,0 mg anzuwenden.
    • Antikoagulanz: Acenocoumarol
      • INR: 5 - 8
        • Vitamin K1, oral: Es empfiehlt sich 1,0 bis 2,0 mg anzuwenden.
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 1,0 bis 2,0 mg anzuwenden.
        INR: > 8
        • Vitamin K1, oral: Es empfiehlt sich 3,0 bis 5,0 mg enzuwenden.
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 1,0 bis 2,0 mg anzuwenden.
    • Für niedrige Dosen können eine oder mehrere 2 mg Ampullen (2 mg/0,2 ml, gleiche Lösung) verwendet werden.
  • Dosierungsempfehlungen zur Vitamin-K1-Therapie bei Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen Blutungen
    • Antikoagulanz: Phenprocoumon
      • Kondition: schwere Blutung, INR < 5,0
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 5,0 mg anzuwenden.
        • Begleittherapie: PCC
      • Kondition: schwere Blutung, INR > 5,0
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 10,0 mg anzuwenden.
        • Begleittherapie: PCC
    • Antikoagulanz: Warfarin
      • Kondition: schwere Blutung
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 5,0 bis 10,0 mg anzuwenden.
        • Begleittherapie: FFP oder PCC
      • Kondition: lebensbedrohliche Blutung
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 10,0 mg anzuwenden.
        • Begleittherapie: FFP, PCC oder rekombinanter Faktor VIIa
    • Antikoagulanz: Acenocoumarol
      • Kondition: schwere Blutung
        • Vitamin K1, intravenös: Es empfiehlt sich 5,0 mg anzuwenden.
        • Begleittherapie: FFP, PCC oder Prothrombinkonzentrate und Faktor VII
    • FFP: Gefrierfrischplasma
    • PCC: Prothrombinkomplexkonzentrat

Patienten mit Aufnahmestörungen:

  • Patienten mit Aufnahmestörungen (z. B. ungenügende Aufnahme von Nahrungsbestandteilen aus dem Verdauungstrakt [Malabsorption], Kurzdarmsyndrom, Bauchspeicheldrüsenerkrankung) empfiehlt es sich eine parenterale Anwendung, wobei die Dosierung der oralen Anwendung entspricht. Kommt es innerhalb von 3 bis 6 Stunden nicht zu einer ausreichenden Absenkung des INR-Wertes auf ca. 2 oder nicht zum Stillstand der Blutung, so ist eine zweite, eventuell größere Dosis von Vitamin K1 zu geben.

Ältere Patienten

  • Ältere Patienten können auf die Aufhebung der Antikoagulantien mit dem Arzneimittel empfindlicher reagieren. Für diese Patienten empfiehlt es sich die Dosierung im unteren Bereich der Empfehlung.
  • Kleine Dosen von 0,5 bis 1,0 mg Vitamin K1, intravenös oder oral verabreicht, zeigen eine wirksame Abnahme des INR bis < 5,0 innerhalb von 24 Stunden.

Kinder über 1 Jahr

  • Die optimale Dosierung ist prinzipiell vom behandelnden Arzt aufgrund der Indikation und des Gewichtes des Kindes festzulegen. Eine Einzeldosis von 1/10 der intravenösen Viramin-K1-Dosis eines Erwachsenen führte zu einer wirksamen Aufhebung des asymptomatisch hohen (> 8) INR bei klinisch gesunden Kindern.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Gegenanzeigen

Das rezeptfreie Arzneimittel darf bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Phytomenadion (Vitamin K1), oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels nicht angewendet werden.

Das rezeptfreie Arzneimittel darf bei Neugeborenen zur Vorbeugung des Morbus haemorrhagicus neonatorum nicht angewendet werden. (Es steht eine andere Wirkstärke zur Verfügung).

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