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Dolormin Schmerztabletten

Dolormin 50stDolormin 50st
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Art: Rezeptfrei
Hersteller: Johnson & Johnson GmbH OTC
Darreichungsform: Filmtabletten
Preis: 8.79 € Unverbindliche Preisempfehlung. Genauer Preis kann je nach Verkaufspunkt variieren.

Beschreibung und Zusammensetzung von Dolormin Schmerztabletten

Dolormin Schmerztabletten, Filmtabletten, 50 St

Dolormin ist ein verlässlicher Mittel gegen Schmerzen und Fieber. Das Cortisonsfreie Medikament enthält neben den 200mg Ibuprofen den zusätzlichen Wirkstoff- Lysin, der die Wirkungsweise von Ibuprofen unterstützt und beschleunigt die schmerzlindernde Wirkung des Medikaments. Es ist gut veträglich und dank den kleinen Filmtabletten leicht einzunehmen.

Zusammensetzung von Dolormin

Wirkstoffe
Ibuprofen DL-lysin, Ibuprofen
Hilfsstoffe
Hyprolose, Hypromellose, Cellulose, mikrokristalline, Povidon K30, Magnesium stearat (Ph.Eur.), pflanzlich, Titandioxid

Anwendungsgebiete

  • leichte bis mäβige Kopf-, Zahn- oder Regelschmerzen
  • Fieber

Anwendung

Dolormin Extra Filmtabletten sollten gleichzeitig mit Mahlzeiten oder direkt danach mit genugeng Wasser, unzerkaut eingenommen werden. Bei Patienten mit empfindlichen Magen empfiehlt sich das Medikament zusammen mit Mahlzeiten einzunehmen.

Dosierung

Die Dosierung des Medikaments richtet sich nach Alter und Körpergewicht. Die Gesamttagesdosis des Wirkstoffs (Ibuprofen-DL- Lysinsalz) wird mit 52mg/1kg Körpergewicht berechnet und darf 2052mg des Wirkstoffs (Ibuprofen-DL- Lysinsalz)  nicht überschreiten. Die Gesamttagesdosis kann auf mehrere Einzeldosen über den Tag verteilt werden.

  • Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren: 1- 2 Filmtabletten entsprechen 1 Dosis. Die Gesamttagesdosis beträgt 1200 mg (6 Filmtabletten).
  • Bei Jugendlichen 13-14 Jahre (44- 52kg Körpergewicht): 1-2 Filtmabletten entsprechen 1 Dosis (200- 400mg Ibuprofen). Die Gesamttagesdosis beträgt 600 -1000 mg (3-5 Filmtabletten).
  • Bei Kindern 10-12 Jahre (30- 43kg Körpergewicht): 1 Filmtablette entspricht 1 Dosis (200mg Ibuprofen). Die Gesamttagesdosis beträgt 600 -800 mg (3- 4 Filmtabletten).
  • Bei Kindern 6-9 Jahre (20-29 kg Körpergewcht): 1 Filtmablette entspricht 1 Dosis (200mg Ibuprofen). Die Gesamttagesdosis beträgt bis 300 mg.

Patientenhinweise

Bei Beschwerden, die länger als 3- 4 Tage andauern kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Gegenanzeigen

Alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Sollten diese bei Ihnen auftreten, setzten Sie das Medikament umgehend ab. Sobald mindestens eine Allergie  gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile des Medikaments bekannt ist, darf es nicht verwendet werden. 

Darüberhinaus darf das Medikament in folgenden Fällen nicht angewendet werden:

  • Blutbildungsstörungen ungeklärten Ursprungs
  • Magen- und Darmgeschwüre
  • Magen- Darm, Gehirn oder andere innere Blutungen

Eine ärztliche Überwachung ist bei folgenden Erkrankungen notwendig:

  • Magen-Darm-Beschwerden, Magen- oder Darmgeschwüre, Darmentzündungen (auch in der Vorgeschichte)
  • schwere Leberfunktionsstörungen
  • Schädigung der Niere
  • Bluthochdruck oder Herzschwäche
  • Patienten nach chirurgischen Eingriffen
  • älteren Patienten

Bei folgenden Erkrankungen sollte Ibuprofen ausschlieβich in Ausnahmenfällen und unter Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnissesangewendet werden:

  • angeborener Störung des Porphyrin-Stoffwechsels (seltene Stoffwechselerkrankung)
  • systemischem Lupus erythematodes sowie Mischkollagenosen (rheumatische Erkrankungen)

Bei Einnahme von Ibupfren besteht ein erhöhtes Risiko der Überempfindlichkeitsreaktionen für Patienten mit allergischen Reaktionen gegen andere Schmerzmittel, daher soll bei diesen Patienen besondere Vorsicht einbehalten werden. Bei Patienten mit Heuschnupfen, Zubildungen der Nasenschleimhaut oder chronisch verengenden Atemwegserkrankungen kann es vermehrt zu Asthmaanfällen, plötzlich auftretenden Schwellung der Haut und Schleimhäuten, v. a. in Gesicht und Rachen (Quincke-Ödem) oder Nesselsucht kommen, daher sollte das Medikament mit besonderer Vorsicht und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden

Bei Patienten mit Gerinnungsstörungen ist ärztliche Überwaachung notwendig, da Ibuprofen vorübergehend die Blutgerinnung hemmen kann.

Nebenwirkungen

Beim Einnehmen von Ibuprofen in höheren als die empfohlene Dosierung, ist mit Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel zu rechnen. Vereinzelt kann die Fähigkeit zum Führen von Kraftfahrzeugen oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt werden. Alkoholkonsum verstärkt die o.g. Nebenwirkungen.

Lange, hochdosierte Anwendung von Schmerzmitteln kann Kopfschmerzen verursachen. Diese dürfen nicht mittels erhöhter Dosen des Schmerzmittels behandelt werden.

Eine andauernde Einnahmen von Schmerzmitteln, vor allem in Kombination unterschiedlicher Medikamente und Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Schädigung der Niere und im Endeffekt zum Nierenversagen führen.

Bei Sehstörungen, starken Schmerzen im Oberbauch, sowie beim schwarzen Stuhlhgang (Teerstuhl) oder Bluterbrechen sollte das Medikament umgehend abgesetzt und der Arzt kontaktiert werden.

Einmalige oder kurzzeitige Anwendung von Ibuprofen kann ohne weiteren Vorsichtmaβnahmen erfolgen.

Schwangerschaft / Stillzeit

Während Schwangerschaft und Stillzeit besprechen Sie bitte die Anwendung von Medikamenten mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Für die Auswirkung des Wirkstoffs Ibuprofen auf die Schwangerschaft liegen bisher keine genauen klinischen Studien vor, daher sollte das Medikament in der ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Unter besonderer Vorsicht darf das Medikament im letzten Schwangerschaftsdrittel eingenommen werden, dabei ist mit einer Hemmung der Wehetätigkeit, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter zu rechnen.

Klinische Studien beweisen, dass Ibuprofen und seine Abbauprodukte in geringen Mengen in die Muttermilch durchdringen. Dabei sind die Nebenwirkungen auf das Neugeborene bisher nicht bekannt, somit ist bei einmaligen oder kurzzeitigen Anwendung des Medikaments i.d.R. keine Unterbrechung des Stillens notwending. Sollte das Medikament über längere Zeit oder in erhöhter Dosis erforderlich sein, so wird das Abstillen empfohlen.

Sonstiges

Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:

  • Bei langandauernder Anwendung von Ibuprofen wird eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildesempfohlen.

Notfallmedizinische Maßnahmen:

  • Bei Einnahme von Ibuprofen können vereinzelt schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylakischen Schock   vorkommen. Sobald eine dieser Beschwerden, vor allem bei einmaligen oder Erstanwendung aufgetreten ist, wird sofortige ärztliche Hilfe notwendig.

Vereinzelt wurde berichtet von einer Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) während Schmerztherapie mit Cortisonsfreien Schmerzmitteln.

 

 

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