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Zu niedriges Cholesterin? Dann bitte aufpassen!

Zu niedriges Cholesterin? Dann bitte aufpassen!Zu niedriges Cholesterin? Dann bitte aufpassen!

Cholesterin kann auch zu niedrig sein und es kommt dazu nicht durch gesundes Essen, sondern womöglich durch ausdauernde Diäten, Hungerkuren oder durch zehrende Krankheiten. Was zu niedriges Cholesterin bedeutet und wie es zu behandeln ist, erfahren Sie hier.

 

Was ist Cholesterin und welche Funktionen hat es?

Als Cholesterin bezeichnet man ein Molekül, das aus mehreren Ringen aufgebaut ist, das vom menschlichen   Körper an vielen Stellen gebraucht wird. Cholesterin ist also eine Art Blutfett aus der Gruppe der Sterine und ein lebenswichtiger Bestandteil der Zellmembranen. Das Cholesterin trägt zur Herstellung von Gallensäuren, Sexualhormonen sowie Vitamin D bei.

  • Was tun bei niedrigen Cholesterin?

Welche Cholesterinwerte sind optimal?

Cholesterin sollte routinemäßig beim großen Blutbild gemessen  und im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung bestimmt werden. Der Cholesterinwert wird im Blutserum gemessen. Zusätzlich zum (Gesamt-)Cholesterinwert im Blutserum empfiehlt es sich auch das LDL- und das HDL-Cholesterin sowie die sog. Triglyzeride zu messen. Alle drei Werte geben erst ein aussagekräftiges Bild. Wie hoch der jeweilige Cholesterinwert sein sollte, ist vom Lebensalter, Geschlecht und anderen individuellen Risikofaktoren  wie etwa Ernährung oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen abhängig.

Für Gesunde ohne zusätzliche Risikofaktoren gelten folgende Richtwerte von Cholesterin:

  • Gesamtcholesterin
  • LDL
  • HDL mindestens 40 mg/dl = 1 mmol/l
  • Triglyzeride

Zu niedriges Cholesterin – Ursachen

Zu den möglichen Ursachen für einen zu niedrigen Cholesterinspiegel (Hypocholesterinämie) gehören:

  • Unterernährung
  • Leberzirrhose
  • seltene genetisch bedingte Fettstoffwechselkrankheiten
  • Manganmangel
  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Zu niedriges Cholesterin und das Wohlbefinden

Extrem niedrige Cholesterinwerte sind sehr oft eine Folge der völligen Entleerung der Energiespeicher oder deuten hochwahrscheinlich auf ein extremes Fettsparen hin. Zu wenig Cholesterin fördert die Störung des Wohlbefindens eigentlich genauso nachhaltig wie zu hohes Cholesterin. Der niedrige Cholesterinspiegel kann sogar das Risiko eines Auftretens von Depressionen seigern.

Zu niedriges Cholesterin und erhöhtes Depressionsrisiko

Junge und gesunde Frauen mit einem Cholesterinspiegel unter 160 mg/dl sind von dem Risiko gefährdet, eine Depression zu bekommen, und zwar doppelt so hoch wie bei gleichaltrigen Frauen mit mittlerem oder hohem Cholesterinspiegel. Laut einer Studie, die an älteren depressiven Patienten durchgeführt wurde, sind diejenigen, die Cholesterinsenker einnahmen von  einem erhöhten Rückfallrisiko besonders gefährdet. Manche Forscher sind sogar der Meinung, dass Cholesterinmangel Aggressivität auslösen oder verstärken könnte.

Depression Cholesterin Wohlbefinden Leberzirrhose Cholesterinwerte Unterernährung

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