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Zeckenbiss – kleines Tier große Wirkung! alles über die Borreliose

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Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, der Mensch sich wieder in Garten, Feld und Heide aufhält, dann ist sie da, die Zeckenzeit.

Im Waldesdickicht, auf Sträuchern oder im hohen Gras, lauern die nahezu unsichtbar kleinen Spinnentierchen auf ein vorbeilaufendes Wirtstier. Der Parasit befällt Vögel oder lässt sich auf vorbeiziehenden Säugetieren nieder und ernährt sich von deren Blut. Zum Teil mit verheerenden Folgen.

 

Was sind Zecken?

Zecken gehören zur Gattung der Milben, sind blutsaugende Ektoparasiten an Wirbeltieren und als Krankheitsüberträger gefürchtet. Zecken lauern je nach Art ihrem Wirtstier auf Grashalmen und Büschen auf oder gehen als Jäger aktiv auf die Suche. Die Zecke nimmt Lichtveränderungen und Vibrationen wahr; Sinnesborsten erkennen Stoffe, die Wirtstiere über Atem und Schweiß absondern.

  • Was tun bei Zeckenbiss?

  • Welche Symptome bei Borreliose?

 

Was passiert bei einem Zeckenbiss?

Ein Zeckenbiss, der korrekterweise Zeckenstich genannt werden muss, wird dem Wirtstier mit Hilfe von Mund- und Kieferwerkzeugen zugefügt. Mit den Kieferwerkzeugen ritzt die Zecke die Haut ein und schiebt den meist mit Widerhaken versehenen Stechrüssel in die Wunde. Während des Saugvorgangs gibt die Zecke Speichel in die Wunde ab, der die Blutgerinnung, das Schmerzempfinden und Entzündungsreaktionen unterdrückt. Zusammen mit dem Zeckenspeichel können Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger auf das Wirtstier übertragen werden und gefährliche Krankheiten wie Borreliose, FSME oder Babesiose auslösen. Aus diesem Grund sind Zeckenstiche als Verletzungen einzustufen, die ärztlicher Begutachtung bedürfen.

Was ist Borreliose?

Borreliose beschreibt Krankheiten, die durch Borrelien, spiralförmige Bakterien hervorgerufen werden. Die am weitesten verbreitete Lyme-Borreliose gehört zu den bekanntesten durch Borrelien ausgelösten Krankheiten und geht oft mit schweren neuropathischen Symptomen einher. Im Volksmund wird die Lyme-Borreliose häufig als Borreliose bezeichnet.

Die Symptome der Borreliose

Die Lyme-Borreliose kann alle Organe befallen und bleibende Schäden hervorrufen. Kinder, ältere Leute und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können schnell Symptome und schwere Ausprägungen zeigen. Neben der typischen und krankheitsbezeichnenden Wanderröte gibt es viele weitere allgemeine Symptome wie Fieber, starke Erschöpfung und Abgeschlagenheit, geschwollene Gelenke, Lähmungen, Stimmungsschwankungen, Kopf- und Gliederschmerzen. Wird die Borreliose nicht rechtzeitig behandelt, kann eine chronische Infektion mit immer wiederkehrenden oder sich verschlechternden Symptomen auftreten.

Wie wird Borreliose behandelt?

Obwohl sich Borrelien nur über einen kurzen Zeitraum im Blutkreislauf befinden und sich dann im Bindegewebe festsetzen, ist die Krankheit im Frühstadium sehr gut mit Antibiotika zu behandeln. Eine hochdosierte langfristige Therapie mit einem Antibiotikum ist zwingend notwendig. Eine Impfung gegen Borrelien gibt es nicht und als einzige wirksame Vorsorgemaβnahme gilt die Vermeidung von Zeckenstichen.
Beim Aufenthalt in der freien Natur sollte lange, helle Bekleidung getragen werden und danach der ganze Körper und die Kleidung nach Zecken abgesucht werden.

 

 

 

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