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Wissenwertees über die Alzheimer Krankheit – das Drama des langsamen Vergessens...

Wissenwertees über die Alzheimer Krankheit – das Drama des langsamen Vergessens...Wissenwertees über die Alzheimer Krankheit – das Drama des langsamen Vergessens...

Keine Alterskrankheit ist so gefürchtet und dramatisch im Verlauf wie Alzheimer. Diese spezielle und häufigste Form der Altersdemenz verläuft in verschiedenen Stadien und löscht das Gedächtnis der Betroffenen in Raten unwiederbringlich aus. Die Grausamkeit der Krankheit liegt im langsamen Verblassen der individuellen Persönlichkeitswahrnehmung und der Unmöglichkeit, Erinnerungen an die eigene Lebensgeschichte im geistigen Bewusstsein zu erhalten. Betroffene und Angehörige leiden gleichermaßen und hoffen verzweifelt auf Heilungsmöglichkeiten.

 

Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist eine degenerative hirnorganische Erkrankung, die durch das Symptom fortschreitender Demenz gekennzeichnet ist und meist um das 65. Lebensjahr auftritt. Erstmals im Jahr 1906 durch den deutschen Arzt Alois Alzheimer beschrieben, trägt die Krankheit seither den Namen Alzheimer.

  • Was heißt Alzheimer?

  • Was hilft bei Alzheimer?

Was bedeutet Demenz?

Der Begriff Demenz beschreibt den zunehmenden Untergang wichtiger kognitiver Funktionen wie Erinnerung, Orientierung und die Fähigkeit, Denkinhalte zu verknüpfen. Im zeitlichen Verlauf verlieren die Erkrankten immer mehr an Eigenständigkeit und sind im Alltag auf permanente Pflege angewiesen.

Alzheimer - Symptome?

Obwohl die fortschreitende Demenz als Hauptsymptom angesehen werden kann, leiden die Erkrankten zusätzlich an

  • Wahrnehmungseinschränkungen
  • Sprachstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen und
  • Verhaltensauffälligkeiten.

Im Endstadium lösen zunehmende Bewegungseinschränkungen und Bettlägerigkeit Folgeerkrankungen aus, die in unterschiedlichen Zeiträumen zum Tod der Betroffenen führen.

Alzheimer - Ursachen?

Als primäre Demenzerkrankung wird Alzheimer durch Veränderungen im Gehirn ausgelöst. Plaques aus fehlerhaften Amyloid Peptiden lagern sich in den Nervenzellen des Gehirns an. Die betroffenen Nervenzellen und Nervenkontakte werden in ihrer Funktion progressiv eingeschränkt und gehen schließlich unter. Das Absterben der Neuronen hat die Abnahme von Gehirnmasse zur Folge. Die Ursachen der Krankheit sind noch immer nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden

  • Genetische Faktoren
  • Vererbung
  • Down-Syndrom
  • Mutationen
  • Entzündliche Prozesse
  • Risikofaktoren wie Schädel Hirn Trauma und bestimmte Stoffwechselerkrankungen
  • Aluminiumablagerungen im Gehirn

Krankheitsstadien und Lebenserwartung

Die Ausprägung der Alzheimer Erkrankung wird in verschiedene Stadien unterteilt, die die Schwere der Krankheit beschreiben. Die Übergänge verlaufen fließend und sind zeitlich nicht klar abgrenzbar. Durchschnittlich verbleiben den Betroffenen nach der Diagnose eine Lebenserwartung von ungefähr zehn Jahren. Allerdings unterliegt diese Prognose starken Schwankungen, die im Bereich von fünf bis zu zwanzig Jahren liegen können.

  1. Erstes Stadium
    Die leichtgradige Demenz auch als Prä-Demenz-Stadium bezeichnet, zeichnet sich durch ein eingeschränktes Kurzzeitgedächtnis, Sprachfindungsstörungen, beeinträchtigte Orientierung und Sprachverständnis aus. Betroffene erleben diesen Zustand bewusst und können depressiv bis aggressiv reagieren. Die Selbstständigkeit bleibt weitgehend erhalten.
  2. Zweites Stadium
    Im Stadium der mittelschweren Demenz benötigen Betroffene zunehmend Hilfe, da Gedächtnis- Denk- und Orientierungsfähigkeit immer stärker eingeschränkt sind und alltägliche Aufgaben ohne Unterstützung nicht mehr bewältigt werden können. Langzeiterinnerungen verblassen zunehmend und die Wahrnehmung der eigenen Erkrankung geht verloren. Persönlichkeitsveränderungen, Verlust der Feinmotorik, Rastlosigkeit, Gereiztheit, Aggressionen und Wahnvorstellungen treten vermehrt auf.
  3. Endstadium
    Massivster geistiger Abbau kennzeichnen das fortgeschrittene Stadium. Sprache und Kontrolle über Köperhaltung und Körperfunktionen gehen verloren. Die Erkrankten sind vollständig auf Pflege angewiesen. Der Verlust der Mobilität endet meist in Bettlägerigkeit und fördert Infekte wie Lungenentzündungen aber auch Herzinfarkte, die schließlich zum Tod der Alzheimerkranken führen.

Behandlung und Heilung

Obwohl an Therapiemöglichkeiten gearbeitet wird, ist Alzheimer bis heute nicht reversibel und nicht heilbar. Trotzdem geben kleine Erfolge verschiedener Forschungsansätze Grund zur Hoffnung. 

  • Impfstoffe zur Vorbeugung und zum Aufhalten des Fortschreitens der Krankheit werden erforscht
  • Das Antioxidans EGCG vorkommend in grünem Tee (ebenso Theaflavinbestandteile aus schwarzem Tee) soll die Plaquesbildung verhindern und bestehende Plaques auflösen können

In der Behandlung der Alzheimer Erkrankung mit individuell angepasster Therapie werden geringfügig positive bis keine Zustandsveränderungen beim Einsatz folgender Mittel festgestellt:

  • Acetycholinesterase-Hemmer
  • Ibuprofen
  • Thiethylperazien und Thiethylperazien Derivate
  • Memantin
  • Ginkgo biloba
  • Cannabis
  • Insulin
  • Vitamin E
  • Psychotherapie und Psychopharmaka

Vorbeugung

Es wurde beobachtet, dass die Vermeidung von Zivilisationskrankheiten auch das Erkrankungsrisiko für Alzheimer senken kann. Vorbeugend kann deshalb zur allegmeinen Gesunderhaltung des Körpers und des Geistes folgendes getan werde:

  • Gesunde Ernährung
  • Die Aufnahme von Folsäure, Vitamin B6 und ganz besonders Vitamin B12
  • Trinken von Kaffee und Tee
  • anspruchsvolle geistige Beschäftigung
  • körperliche Aktivität
Vitamin B12 Alzheimer fortschreitende demenz absterben von nervenzellen degenerative hirnerkrankung

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