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Wissenswertes über Behandlung der chronischen Bronchitis !

Wissenswertes über Behandlung der chronischen Bronchitis !Wissenswertes über Behandlung der chronischen Bronchitis !

Als erste und wichtigste Maßnahme der Behandlung einer chronischen Bronchitis nennen die Mediziner das Vermeiden von Schadstoffen. Vor allem Zigarettenrauch und Abgase sind bei der Erkrankung zu meiden. Die medikamentöse Therapie sowie andere Maßnahmen sind sehr eng vom Schweregrad der Erkrankung abhängig.

 

  • Was hilft bei chronischer Bronchitis?

Was ist chronische Bronchitis?

Die chronische Bronchitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Lunge und der Atemwege. Sie betrifft vor allem männliche Raucher, die älter als 40 Jahre sind. Chronische Bronchitis charakterisiert sich hauptsächlich durch häufigen und immer wiederkehrenden Husten mit Schleimauswurf. Mit Rauchverzicht und der richtigen Behandlung ist es möglich, dass sich die Krankheit wieder zurückbildet. Sie kann aber auch sehr schwere Komplikationen verursachen.

Chronische Bronchitis – Schadstoffe

Wenn die einleitende Therapie bei der chronischen Bronchitis zu lange ausbleibt, besteht grundsätzlich die Gefahr eines fortschreitenden Verlaufs. Dies kann eine Weiterentwicklung bis hin zur chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) mit Lungenemphysem verursachen. Um COPD zu verhindern, ist das Vermeiden der Erkrankungsursache notwendig. Zu den häufigsten Ursachen der chronischen Bronchitis gehört das Rauchen. Ein Rauch-Stopp ist in diesem Fall eine Voraussetzung für die vollständige Regeneration der Atemwege. Auch solche Faktoren wie Schadstoffe und häufige Infektionen der Atemwege fördern die Entstehung und das Fortschreiten der chronischen Bronchitis. Prinzipiell sollten Patienten der chronischen Bronchitis alles vermeiden, was den Atemwegen schaden kann.

Zu den atemwegsschädlichen Faktoren, auf die man bei chronischer Bronchitis besonders aufpassen muss, gehören:

  • schadstoffbelastete Luft
  • Krankheitserreger wie Viren und Bakterien
  • stickige und trockene Luft in beheizten oder klimatisierten Räumen
  • Chemikalien wie sie z.B. oft in Reinigungsmitteln enthalten sind

Chronische Bronchitis – medikamentöse Therapie

Es existiert eine Menge von Arzneimitteln, die nach Schweregrad und Symptomatik zur Behandlung der chronischen Bronchitis eingesetzt werden können. Zu den bekanntesten gehören:

  • Schleimlösende Mittel - mit Wirkstoffen wie Acetylcystein und Ambroxol dienen der Verflüssigung des zähen Sekrets in den Atemwegen und der Erleichterung des Abhustens.
  • Antibiotika – werden bei einem bakteriellen Infekt eingesetzt, wenn der Auswurf aufgrund von Eiter eine grüne oder gelbliche Färbung annimmt.
  • Bronchialerweiternde Mittel - öffnen die Bronchien, verbessern den Sauerstoffaustausch in den Atemwegen und werden somit ab dem frühen Stadium der chronisch obstruktiven Bronchitis angewendet.
  • Entzündungshemmende Mittel (die sog. Glucocortikosteroide) - stoppen entzündliche Prozesse in den Atemwegen und werden daher vor allem im fortgeschrittenen Stadium der COPD bei Patienten mit häufigen Krankheitsschüben angewendet.

Chronische Bronchitis - Nicht-medikamentöse Therapie

Neben der medikamentösen Behandlung der chronischen Bronchitis werden viele Maßnahmen, vor allem die im Bereich der sportlichen Betätigung, der (Atem-)Physiotherapie und der Ernährung empfohlen.

Zu den nicht-medikamentösen Maßnahmen bei chronischer Bronchitis gehören:

  • Körperliches Training –  vor allem dank einer Mischung aus Ausdauer- und leichtem Krafttraining kann die Lungenfunktion gestärkt und dem bei chronisch obstruktiver Bronchitis oft einsetzenden Muskelabbau vorgebeugt werden.
  • Atemphysiotherapie – mit den speziellen PEP-Geräten, die physikalische Druckschwankungen erzeugen, die sich auf die Bronchien übertragen und dort anschließend das Sekret mobilisieren und die Erleichterung des Abhustens fördern. Das Training mit den handlichen PEP-Geräten lässt sich einfach zu Hause durchführen.
  • Ernährung – ist ein wichtiger Faktor im Verlauf einer chronischen Bronchitis, denn Über- und Untergewicht  das Fortschreiten der Lungenkrankheit begünstigen. Je nach Ausgangslage ist deshalb eine niedrig- bzw. hochkalorische Ernährung sinnvoll.
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