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Wie kann man die Herbstdepression erkennen?

 Wie kann man die Herbstdepression erkennen? Wie kann man die Herbstdepression erkennen?

Trübes Wetter, trübe Laune - im Herbst fühlen sich viele Menschen depressiv. Bunte Blätter und goldene Sonnentage – so kann der Herbst aussehen. Herbst ist aber auch sehr oft die Zeit mit sinkenden Temperaturen, verregneten Nachmittagen und dunklen Abenden. Das ist also kein Wunder, dass in der dritten Jahreszeit nicht wenige Menschen mit Herbst-Depressionen zu kämpfen haben.

 

Herbstdepression oder doch „November-Blues“

Viele, die im Herbst unter Stimmungsschwankungen, Heißhunger auf Süßes und andauernder Müdigkeit leiden, sprechen zwar von einer „Herbst-Winter- Depression”, eine Depression im medizinischen Sinne steckt allerdings selten hinter diesen Beschwerden. Eher ein sogenannter „November-Blues”, und den kann man mit einigen Mitteln los werden.

  • Was hilft bei Herbstdepression?

  • Was ist November-Blues?

Herbstdepression und psychische Erkrankungen

Die saisonal abhängige Depression, z.B.  die Herbstdepression könnte durch reduzierte Sonneneinstrahlung verursacht werden. Das Sonnenlicht beeinflusst über die Netzhaut im Auge bestimmte Botenstoffe im Gehirn, die sich ihrerseits auf Botenstoffe wie Serotonin auswirken, das mit einer Depression in Verbindung gebracht wird. Licht hat eine deutliche Wirkung auf die Produktion des körpereigenen Hormons Melantonin, das unter anderem den Schlaf- und Wachrhythmus des Körpers beeinflusst. Während der dunkleren Jahreshälfte kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Melatonin, was dazu führen könnte, dass manche Menschen sich zunehmend schlapp und schläfrig fühlen.

Herbstdepression und ihre Symptome

Menschen, die an einer behandlungsbedürftigen Depression leiden – egal ob saisonal bedingt oder nicht - zeigen bestimmte Symptome mindestens über einen Zeitraum von zwei Wochen und das  sind auch nicht nur psychische Symptome wie Antriebslosigkeit, Freud- und Interesselosigkeit oder eine gedrückte Stimmung, sondern auch körperliche Störungen sind vollkommen möglich. Somit können zum Beispiel Rücken- oder Magenschmerzen auf eine depressive Erkrankung hindeuten.

Herbstdepression und mögliche Behandlung

Herbstdepression ist eine spezielle Form der Depression und kann mit Hilfe von einen Lichttherapie behandelt werden. Dafür sind nicht unbedingt spezielle Lichtlampen notwendig, auch ein täglicher ausgedehnter Spaziergang im Freien sollte vollkommen ausreichend sein. Selbst an trüben Tagen entspricht der Lichteinfall draußen in etwa dem einer Therapielampe. Von zusätzlichem Vorteil ist die Bewegung an der frischen Luft. Bei schweren saisonal abhängigen Depressionen wie eben Herbstdepression ist jedoch eine Lichttherapie in der Regel nicht ausreichend. Es empfiehlt sich meist zusätzlich eine medikamentöse sowie evtl. eine psychotherapeutische Behandlung.

Stimmungsschwankungen Antriebslosigkeit Psychische Erkrankungen Herbstdepression November-Blues

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