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Wie ist die schmerzhafte Überdehnung zu behandeln? Alles über Zerrungen!

Wie ist die schmerzhafte Überdehnung zu behandeln? Alles über Zerrungen!Wie ist die schmerzhafte Überdehnung zu behandeln? Alles über Zerrungen!

Ein falscher Schritt auf der Treppe, eine ungünstige Bewegung beim Sport oder ein Stolperstein auf dem Waldweg – all das kann eine schmerzhafte Zerrung verursachen.
Wie man eine Zerrung am besten behandeln soll, erfahren Sie hier.

 


Was ist eine Zerrung, und wie kommt sie zustande?

Zerrungen kommen durch Überdehnungen oder winzige Risse in Faserstrukturen zustande. Ist der Kapsel-Band-Anteil eines Gelenks betroffen, spricht man von Bänderzerrung, Bänderdehnung oder auch Verstauchung (Distorsion), sonst von Muskelzerrung.

Muskelzerrungen sind die Zerrungen, die am häufigsten zustande kommen. Als Muskelzerrung bezeichnet man überstarke Muskeldehnungen, die durch eine meist plötzliche Überlastung eines Muskels verursacht werden. Am häufigsten kommt es zu einer Zerrung bei ruckartigen Bewegungen wie z.B.  beim Sport.  Das Muskelgewebe wird dabei überdehnt, reißt aber nicht, ist also im Endeffekt nicht verletzt und bleibt intakt. Zerrungen sind sehr oft mit sehr unangenehmen Schmerzen verbunden, verheilen aber in der Regel nach einigen Tagen bis Wochen von selbst.

  • Was tun bei der Zerrung?

  • Wie kann man Zerrungen vorbeugen?

Die Ursachen von Zerrungen

Die meisten Zerrungen entstehen beim Sport und ereignen sich typischerweise nach abrupten Bewegungsabläufen wie plötzlichem Stoppen oder bei Richtungswechseln. Besonders häufig kommen diese Verletzungen bei schnellen Sportarten auf stumpfen Oberflächen wie Squash oder Handball, aber auch Sprints beim Fußball oder in der Leichtathletik vor. Eigentlich bei allen Sportarten, die eine falsche oder ungünstige Bewegungsabläufe begünstigen.

PECH – die erste Hilfe bei einer Zerrung

Als Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Muskelverletzungen also auch bei einer Zerrung empfiehlt es sich dem PECH-Schema zu folgen. PECH:

  • P = Pause - die Belastung ist sofort abzubrechen. Wenn man keine Pause macht, ist es möglich, dass es zu einer schlimmeren Muskelverletzung wie ein Muskelfaserriss kommt.
  • E= Eis – man sollte den betroffenen Muskel schnellstmöglich kühlen. Man sollte aber niemals Cold-Packs oder Eis direkt auf die Haut legen, denn das könnte Erfrierungen verursachen.
  • C = Compression –man sollte einen elastischen Druckverband anlegen- bei einer Zerrung ist ein solcher nicht unbedingt nötig, da in der Regel kein Bluterguss mit Schwellung auftritt.
  • H= Hochlagern - die verletzte Stelle ist hoch– häufig die Wade oder den Oberschenkel – zu lagern.

Zerrung – Vorbeugung

Zur Vorbeugung einer Muskelzerrung empfiehlt es sich vor dem Sport ein kleines Aufwärmprogramm durchzuführen. Lockeres laufen und einige Dehnungsübungen verringern das Risiko für Muskelverletzungen erheblich. Man kann auch anfällige Stellen wie Fußgelenke, Waden, Oberschenkel oder Oberarme durch das Tragen von Bandagen unterstützen.

Zerrung – wann ist der Arztbesuch notwendig?

Für die meisten alltäglichen Zerrungen ist im Prinzip keine spezielle ärztliche Behandlung notwendig, denn die Zerrungen  innerhalb von Tagen von selbst aus heilen. Man sollte dann zum Arzt gehen, wenn eine Zerrung nicht eindeutig als harmlos zu erkennen ist und mit starken Schmerzen oder einem Bluterguss verbunden ist.

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