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Wechseljahre, mit den Hormonen Achterbahn fahren

Wechseljahre, mit den Hormonen Achterbahn fahrenWechseljahre, mit den Hormonen Achterbahn fahren

Die Wechseljahre – ein traumatisches Ereignis für Körper und Geist

Übertrieben denken Sie? Nein, denn mit den Wechseljahren wird der Frau ihre biologisch, evolutionsgeschichtlich vorgesehene Bestimmung, dem Empfangen und Austragen von Nachwuchs, auf körperlich dramatische Art und Weise entzogen.

Die Frau verliert ihre Fähigkeit Leben zu schenken und damit einhergehend, muss sich Frau nun mit fortschreitendem Alter auch mit ihrer eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen.

  • Welche Beschwerden gibt es in den Wechseljahren?

  • Was hilft gegen Menopause?

Was genau sind die Wechseljahre

Die Wechseljahre, das Klimakterium bezeichnen den Zeitraum, indem der Körper der Frau hormonelle Umstellungen durchlebt, die im Wesentlichen mit dem Absinken des Östrogenspiegels zusammenhängen und zum Ausbleiben des Monatszyklus führen. Die Eierstöcke stellen ihre Aktivität ein und die fruchtbare Zeit der Frau endet.

 

Die Phasen der Wechseljahre

Es wird in den Wechseljahren zwischen verschiedenen Umstellungsphasen unterschieden, die in Prämenopause, Perimenopause und Postmenopause unterschieden werden.

Der Begriff Menopause bezeichnet dabei die allerletzte Monatsblutung.

Während der Prämenopause um das 45.Lebensjahr der Frau herum, wird ein Rückgang des Hormon Progesteron festgestellt, erste Unregelmäßigkeiten im Monatszyklus, ausbleibende Regelblutungen und seltener stattfindender Eisprung werden beobachtet. In der Perimenopause, der Phase ein bis zwei Jahre vor und nach der Menopause versiegt der Eisprung allmählich und der Monatszyklus setzt für immer aus. Die Postmenopause kennzeichnet den Abschnitt, des langsamen Erliegens der Östrogen- und Gestagenproduktion.

Wechseljahresbeschwerden

Obwohl die Wechseljahre ein natürlicher hormoneller Vorgang, wie Pubertät und Schwangerschaft sind, kann es zu mehr oder weniger schweren Beschwerden kommen, die unter dem Begriff klimakterisches Syndrom zusammengefasst sind und alle Symptome und Wechseljahresbeschwerden beschreiben. Es liegt ganz im persönlichen Empfinden jeder Frau, ab wann die Symptome der Wechseljahre als behandlungsbedürftige Beschwerden empfunden werden.

Erste Symptome in der Prämenopause sind meist als verkürzte Monatszyklen, unregelmäßige Blutungen, Zwischenblutungen, starke und lange Blutungen, Regelbeschwerden wie Bauchschmerzen, Spannungsgefühl, Wassereinlagerung, Reizbarkeit, Kopfschmerzen oder Migräne festzustellen.

Hitzewallungen und andere Beschwerden

Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems lösen aufgrund der hormonellen Umstellung Herzklopfen, Schlafstörungen und Hitzewallungen aus.

Nachts verstärkte Hitzewallungen gehören zu den häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren. Plötzliche Schweißausbrüche, mit Röte im Gesicht, begleitet von Herzklopfen oder Herzrasen und abschließendem Frösteln, stellen für die meisten Frauen eine große Belastung dar.

Aber auch der Schlafrhythmus kann sich verändern und Schlafstörungen auftreten.

Östrogenmangel kann die Psyche beeinflussen und Beschwerden, wie Reizbarkeit, Nervosität, Stimmungsschwankungen und Verzagtheit aber auch depressive Verstimmung auslösen.

Trockene Haut und Schleimhäute, Libidoverlust, Gewichtszunahmen und andere Beschwerden werden verstärkt und während des Klimakterium beobachtet.

Therapie

Wird der Leidensdruck für die Frau zu groß, kann der Arzt eine Behandlung in Form einer abgestimmten Hormontherapie oder mit Gabe pflanzlicher Arzneimittel, wie Mönchspfeffer oder Traubensilberkerze anordnen.

Bleiben Sie positiv gestimmt und freuen Sie sich auf den neuen Lebensabschnitt nach der Menopause.

 

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