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Wassereinlagerungen – kein Altersproblem

Wassereinlagerungen – kein AltersproblemWassereinlagerungen – kein Altersproblem

Wassereinlagerungen auch Ödeme genannt, sind schmerzlose Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, die das betroffene Körperteil sichtbar anschwellen lassen. Am besten bekannt und weithin sichtbar ist das Ödem in den dick geschwollenen Elefantenfüßen älterer, meist beleibter Menschen. Doch wer den Fehler macht zu glauben, dass Ödeme ausschließlich an Alter und Gewicht gebunden sind, der irrt sich. Ödeme können ein wichtiger Hinweis auf den Gesundheitszustand sein.

 

Wie entstehen Wassereinlagerungen?

Wassereinlagerungen entstehen, wenn ein Ungleichgewicht im Wasserhaushalt besteht und sich durch verlangsamten Lymphabfluss Flüssigkeit im Gewebe einlagert. Die Einlagerung des Wassers erfolgt immer im Zellzwischenraum und zeichnet sich durch geschwollene, straffe Haut aus. Wird die Haut eingedrückt, entsteht eine Delle.

  • Was verursacht Wassereinlagerungen?

  • Was hilft gegen Wassereinlagerungen?

Die Ursachen für Wassereinlagerungen

Wassereinlagerungen sind meist harmlos; langes Stehen oder Sitzen, einseitige Belastung vielleicht noch in Kombination mit großer Sommerhitze, lässt das Blut in die Beine absacken und presst Flüssigkeit ins Gewebe. Ödeme können aber auch ein Hinweis auf ernste Krankheiten sein.
Generell wird davon ausgegangen, dass Wassereinlagerungen keine eigenständige Erkrankung sondern ein Symptom für andere vorliegende Krankheiten sind.

  • rechtsseitige Herzmuskelschwäche – Wassereinlagerungen an Unterschenkel und Knöcheln
  • linksseitiger Herzinsuffizienz – Lungenödem
  • Nierenschwäche – Wassereinlagerungen am ganzen Körper, geschwollene Augenlider
  • Lebererkrankungen - Wassereinlagerungen im Bauchraum
  • Bein- und Beckenvenenthrombosen - Wassereinlagerungen in den Beinen
  • Weitere Ursachen können Hormonumstellungen, Unterernährung, Medikamenteneinnahme, allergische Reaktionen, Bluthochdruck, Schilddrüsenunterfunktion,
  • Venenerkrankungen oder Schwangerschaft sein.

Sonderfall Schwangerschaft

Im Körper schwangerer Frauen lagert sich vermehrt Wasser ein. Wichtig ist, dass die eigentlich harmlosen Wassereinlagerungen vom Arzt beobachtet werden, da sich in Verbindung mit weiteren Symptomen wie Eiweiß im Urin und hohem Blutdruck die gefährliche Schwangerschaftsgestose bemerkbar machen kann. Die eigenmächtige Anwendung selbst pflanzlicher Diuretika ist in keinem Fall gegeben. Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft müssen ärztlich kontrolliert und behandelt werden.

Ödem, wann zum Arzt

Werden großflächige und langanhaltende Wassereinlagerungen an Unterschenkeln, Händen und Beinen bemerkt, nimmt der Umfang des Bauches zu, bei vermehrtem nächtlichen Urindrang, bei geschwollenen Augenlidern, Schmerzen, Atemnot, Verfärbungen der geschwollenen Haut oder Fieber liegt möglicherweise eine ernst Erkrankung zugrunde und die Konsultation eines Mediziners ist angeraten.

Therapiemöglichkeiten

Zusätzlich zur erforderlichen Behandlung und Linderung der möglicherweise zugrundeliegenden Grunderkrankung umfasst die symptomatische Therapie der Wassereinlagerungen durch den Arzt folgende Methoden

  • Physikalische Behandlung – Lymphdrainage, Druckmassage, Kühlung, Umschläge
  • Medikamentöse Behandlung – Entwässerungsmittel, harntreibende oder Wasser bindende Medikamente
  • Kombinationsbehandlung
  • Eine Dialyse kann bei starken Wassereinschwemmungen durch Nierenversagen notwendig werden oder eine Leberzirrhose eine Bauchhöhlenpunktion erforderlich machen.

Natürliche Mittel

Die Natur bietet eine Vielzahl an entwässernden Mitteln, die nicht nur leicht in den Alltag integrierbar sind, sondern auch die lästigen Wassereinlagerungen aus dem Körper spülen können. Ist der Grund der Ödembildung vom Arzt abgeklärt, kann eine unterstützende Therapie mit natürlichen Mitteln in Form von Teezubereitungen, Bädern oder Fertigpräparaten stattfinden.

  • Birke
  • Ackerschachtelhalm
  • Katzenbart
  • Löwenzahn
  • Brennnessel
  • Echter Steinklee
  • Rosskastanie
  • Mäusedorn
  • Petersilie
  • Koriandersamen, Leinsamen
  • Apfelessig
  • Bittersalzbad

Aktiv kann die Stärkung der Gefäßwände verbessert werden durch

  • Bewegung
  • Wechselduschen
  • Das Tragen von Stützstrümpfen
  • Übungen zur Venenstärkung
  • Beine hochlagern
  • Ausreichend Trinken
  • Gesunde Ernährung
  • Salzreduzierung

 

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