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Was kann man tun gegen Koliken bei Babys?

Was kann man tun gegen Koliken bei Babys?Was kann man tun gegen Koliken bei Babys?

Kolik wird als Sammelbegriff für jedes unkontrollierte Weinen eines ansonsten gesunden Babys verwendet. Koliken sind dabei eine normale Phase bei Neugeborenen und beginnen im Alter von zwei bis vier Wochen und enden meist im Alter von drei oder vier Monaten, deswegen werden sie auch als Dreimonatskoliken genannt. In seltenen Fällen können die Koliken aber bis zum sechsten oder neunten Monat anhalten.

 

Die Beruhigung eines Babys mit Koliken kann ganz schwierig sein. Viele Eltern fühlen sich dabei sehr hilflos und wissen keinen Rat mehr. In diesem Artikel finden Sie die Antwort auf die Frage rund um Dreimonatskoliken.

  • Was hilft bei Koliken?

Dreimonatskoliken – Symptome

Da alle Babys weinen und ein Neugeborenes etwa zwei Stunden am Tag schreit. Ist es ganz schwierig sofort festzustellen, dass es sich um Koliken handelt. Es gibt aber typische Anzeichen, die auf Dreimonatskoliken hindeuten. Dies sind:

  • Koliken treten im Laufe der ersten 2-4 Lebenswochen des Kindes auf und dauern ca. 3 Monate lang.
  • Das Baby weint viel, oft 2-3 Stunden lang, und lässt sich nicht beruhigen. Diese Phasen wiederholen sich häufig zur gleichen Tageszeit und treten meistens 1-2mal am Tag auf.
  • Das Baby hat dabei Magenschmerzen, zieht die Füße eng an den Körper und ballt die Hände.
  • Das Baby leidet unter Magenknurren und starken Blähungen.

Dreimonatskoliken – Behandlung

Die eigentliche Ursache für Koliken ist bis heute nicht bekannt. Es gibt aber viele Theorien wie das Baby bei Dreimonatskoliken beruhigen sollte. Die Experten empfehlen folgendes:

  • Man sollte das Baby dicht am Körper halten und pucken
  • Laut vielen Experten kann eine Überreizung die Koliken verschlimmern, deswegen sollte man das Kinder- oder Schlafzimmer ruhig und dunkel halten.
  • Beim Gefühl, dass es dem Baby nicht hilft, wenn man es auf dem Arm haltet, sollte man das Baby für einige Minuten in seine Wiege legen und beobachten, wie es sich verhält.
  • Es kann sein, dass das Baby weniger weint, wenn man es in Bewegung hält. Das Baby in eine Babyschlinge legen, in seinem Tragesitz schaukeln oder auch im Kinderwagen umherschieben kann auch hilfreich sein.
  • Man kann auch den Bauch des Babys mit streichenden Handbewegungen im Uhrzeigersinn sanft massieren. Auf diese weise kann man die Blähungen und Verstopfungen lösen, die möglicherweise die Ursache von der Kolik sind.
  • Gleichmäßige Geräusche oder Vibrationen können auch eine Hilfe sein, auch am Schnuller oder Daumen zu nuckeln, können dem Baby Beruhigung bringen.
  • Man sollte dem Baby nach jeder Mahlzeit "Bäuerchen" machen lassen. Dabei ist das Baby über die Schulter zu tätscheln und seinen Rücken zu reiben, bis das Baby aufstößt.
  • Man sollte das Baby beim Stillen möglichst aufrecht halten, um mögliche Blähungen zu reduzieren. Man sollte dabei darauf achten, dass das Baby richtig angelegt ist.
  • Bei Säuglingsnahrung aus der Flasche sollte man darauf achten, dass das Baby keine Luft aus der Flasche saugt. Das Baby ist möglichst aufrecht zu halten und die Flasche so, dass die Spitze des Saugers komplett mit Milch gefüllt ist.
  • Die vom Arzt verschriebenen Tropfen können auch bei dauerhaften und besonders heftigen Koliken sehr hilfreich sein.

Man sollte vor allem nicht vergessen, dass man mit dem Baby nicht alleine ist. Man kann den Partner oder eine Freundin um Hilfe bitten oder sich von der Hebamme oder dem Kinderarzt/der Kinderärztin unterstützen und beraten lassen.

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