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Was beeinflusst die häufigste Krebserkrankung bei Frauen?

Was beeinflusst die häufigste Krebserkrankung bei Frauen?Was beeinflusst die häufigste Krebserkrankung bei Frauen?

Brustkrebs ist ein bösartiger Tumor der Brustdrüse und die häufigste Krebserkrankung bei Frauen aber in sehr seltenen Fällen auch bei Männern. Über 70.000 Mal im Jahr wird die Diagnose „Mammakarzinom“ bei einer Frau von Ärztinnen und Ärzten gestellt und über 17.000 Frauen sterben jährlich daran. Krebs bedeutet aber nicht Tod, denn rechtzeitig erkannt und behandelt, ist die Erkrankung heilbar.

 

Das Erkrankungsrisiko erhöht sich ab dem vierten Lebensjahrzehnt mit zunehmendem Alter, dabei liegt das mittlere Erkrankungsalter bei 63 Jahren. Über 81% der Patientinnen sind fünf Jahre nach der behandelten Brustkrebserkrankung noch am Leben.

  • Was verursacht Brustkrebs?

Brustkrebs – Ursachen

Die eigentliche Ursache des Krebses ist bis heute leider nicht bekannt. Man weiß aber, dass eine Reihe von Risikofaktoren Brustkrebs begünstigen. Dazu gehören:

  • Weibliches Geschlecht – ca. 99 Prozent aller Brustkrebs-Patienten sind weiblich. Männer sind sehr selten vom Krebs betroffen.
  • Lebensalter – Untersuchungen zufolge ist das Risiko einer Brustkrebserkrankung in verschiedenen Altersabschnitten unterschiedlich groß. Zwischen 45 und 55 Lebensjahr ist das Erkrankungsrisiko am größten. Im höheren Alter sinkt das Brustkrebs-Risiko wieder leicht ab.
  • Hormone - Je länger die zyklischen Schwankungen des Östrogen- und Progesteronspiegels dauern, desto höher ist das Risiko für ein Mammakarzinom.
  • Kinderlosigkeit – erhöht das Brustkrebs-Risiko. Je mehr Kinder eine Frau ausgetragen hat und je länger sie stillt, desto geringer ist das Erkrankungsrisiko.
  • Übergewicht und Bewegungsmangel - Fettgewebe produzieren Hormone, die zur Erhöhung des Östrogenspiegels beitragen. Das weibliche Geschlechtshormon regt die Brustdrüsen zur Zellteilung an, wenn dabei Fehler auftreten, kann Krebs entstehen.
  • Ernährung - Fettreiche Ernährung begünstigt die körpereigene Hormonproduktion und ist deswegen eine Ursache für  Besonders tierische Fette wie fette Wurst, Fleisch, Butter und andere Vollmilchprodukte erhöhten den Östrogenspiegel.
  • Rauchen und Alkohol - begünstigen die Entstehung bösartiger Tumoren wie Lungenkrebs und Brustkreb Dabei steigt das Erkrankungsrisiko deutlich, wenn Mädchen schon als Teenager mit dem Rauchen beginnen.
  • Genetische Veranlagung - genetische Veränderungen erhöhen das Mammakarzinom-Risiko.
  • Dichtes Brustgewebe - dichtes Brustgewebe – also weniger Fettgewebe und mehr Drüsen- und Bindegewebe – erhöht das Brustkrebs-Risiko um das Fünffach.
  • Ionisierende Strahlung - eine Bestrahlung im Brustbereich im Kinder- oder Jugendalter erhöht leicht das Brustkrebsrisiko.

Jeder Verdacht auf Brustkrebs benötigt eine sofortige ärztliche Abklärung, denn eine frühe Diagnose die Erfolgschancen der Therapie deutlich erhöht. Es empfiehlt sich zur Vorbeugung einer Brustkrebserkrankung die beschriebenen Risikofaktoren zu mindern und die Brüste einmal im Monat selbst zu untersuchen. Neben der Brust ist auch die Haut von Brust und Achselhöhle genau anzuschauen und abzutasten.

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