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Walnuss – Die „Eicheln des Jupiter“- Inhaltsstoffe der Walnuss

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Großblättrig und ausladend majestätisch stehen Walnussbäume in der Flur und dem Betrachter erschließt sich ehrfürchtig die Bedeutung des lateinischen Namens: Juglans regia. Aus Mittelasien fand der Baum seinen Weg in den Westen. Schon die Römer liebten die wertvollen Früchte, weihten sie ihren Göttern und nannten sie „Jovis glans“ (Eicheln des Jupiter).

Durch die Römer auch in unseren Breiten heimisch geworden, wird die wahrhaft königliche Frucht seit einer entsprechenden Empfehlung Karl des Grossen vermehrt in Mitteleuropa angepflanzt.

 

Die Walnuss

Der Walnussbaum liefert kostbares Holz und erzeugt Früchte, die Walnüsse genannt werden. Bis zu 30 Meter hoch und ungefähr 150 Jahre alt kann ein Baum werden. Als letzter Baum ergrünt er im Frühjahr und wirft schon nach fünf Monaten sein Blätterkleid sehr früh im Herbst wieder ab. Die Walnuss ist ein einhäusiger Baum, der durch den Wind bestäubt wird. Aufgrund der die nussumgebenden Hülle wurde die Walnuss lange zur Familie der Steinfrüchte gezählt. Neuste Untersuchungen haben ergeben, dass die Früchte des Walnussbaumes zu den Nussfrüchten zu zählen sind.

  • Was enthalten Walnüsse?

  • Wie gesund sind Walnüsse?

 

Die Walnuss als Nahrungsmittel

In der Küche erfreut sich die Walnuss größter Beliebtheit. In Kuchen, Salaten, Eissorten und exklusiven Kreationen wird die gehackte oder gemahlene Nuss verarbeitet. Schonend gepresst und veredelt wird aus den Nüssen ein edles, aromatisches Speiseöl gewonnen. Sehr delikat ist die Verarbeitung der halbreifen Früchte, die als Einmachobst einen hohen Vitamin C Gehalt aufweisen oder kandiert auch als schwarze Nüsse zum Verzehr geeignet sind. Aus den halbreifen grünen Nüssen wird vor allem in Südeuropa ein spezieller Likör hergestellt.

Die Walnuss als Heilmittel

Walnüsse haben einen hohen Gehalt an Linolensäure, die eine für das Herz gesunde Omega-3-Fettsäure darstellt, sind reich an Tocopherolen, einer Gruppe von E Vitaminen. Weiterhin enthalten Walnüsse Zink, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Calcium und die Vitamine A, B1, B2, B3, C und Pantothensäure. Diese wertvollen Wirkstoffe weisen der Walnuss zu Recht eine Rolle in der Vorbeugung und heilenden Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Lebererkrankungen zu. Schützende Wirkung vor Diabetes, hohem Blutdruck in Stresssituationen wurde in verschiedenen Studien ebenfalls nachgewiesen. Ebenso, wie die positive Wirkung auf den Zustand von Blutgefäßen und bei der Verlangsamung von Prostatakrebs.
Zubereitungen für äußerliche Anwendungen werden aus den Blättern und Fruchtschalen gewonnen, die reich an Gerbstoffen, Flavonoiden, Phenolcarbonsäuren, Vitamin C sind sowie geringe Mengen an ätherischen Ölen enthalten. Diese werden als Bäder, Spülungen und Umschläge bei Hautleiden wie Akne, Ekzeme, Scrophulose und übermäßiger Schweißabsonderung eingesetzt.
Die Homöopathie setzt Walnüsse bei Achselhöhlenabszessen ein.
Extrakte aus halbreifen Nüssen und im Frühsommer geerntetes Laub werden in der Naturheilkunde eingesetzt, da Ihnen eine antiseptische, wurmtreibende, tonische, blutreinigende und narbenbildende Wirkung nachgesagt wird.

 

 

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