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Verstopfung – der beschwerliche Gang zum stillen Örtchen. Symtome und Behandlung

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Geräusche, unangenehme Düfte und Dämpfe erzeugend wird das große Geschäft als Privatangelegenheit betrachtet und unter strengster Geheimhaltung vollzogen. Verdauungsprobleme und Beschwerden bei der Darmentleerung gehören noch immer zu gesellschaftlichen Tabuthemen. Betroffene wenden sich erst mit zunehmendem Leidensdruck oder akuten Beschwerden an spezialisierte Mediziner.

Doch die Scham ist völlig unbegründet, denn die Verstopfung im Allgemeinen zählt zu den am häufigsten Auftretenden menschlichen Beschwerden. Ohne Ausnahme kann davon ausgegangen werden, dass alle Menschen im Laufe ihres Lebens mehr oder weniger oft unter Verstopfungsbeschwerden leiden.

 

Was ist eine Verstopfung

Als Verstopfung, auch Obstipation genannt, bezeichnet die Medizin das verlangsamte Passieren des Darminhalts durch den Darm oder eine Entleerungsstörung im Bereich des Darmausgangs. Ist das hochkomplexe darmeigene Nervensystem und infolge dessen die Darmperistaltik, die für den Transport des Darminhalts bis zum Schließmuskel verantwortlich ist, gestört, tritt unregelmäßiger Stuhlgang auf. Erfolgt die Darmentleerung weniger als dreimal pro Woche oder ist der tägliche Stuhlgang schmerzhaft und beschwerlich, liegt eine Verstopfung vor.

  • Welche Symptome bei Verstopfung?

  • welche Mittel gegen Verstopfung?

 

Welche Ursachen führen zu Obstipation

Auslöser für Verstopfungen ist eine Empfindungsstörung der Darmnerven, der Darmwandmuskulatur und der im Darm ansässigen Schrittmacherzellen. Die Gründe, die zur Funktionsstörung im Verdauungstrakt führen können, sind vielfältiger Natur und sollten bei länger anhaltenden Beschwerden fachärztlich abgeklärt werden. Bei der Entstehung von Verstopfungen sind sowohl physische als auch psychische Faktoren beteiligt; harmlose Ursachen wie ungünstige oder veränderte Lebensumstände können ebenso zu Grunde liegen, wie akute oder chronische Erkrankungen.

Wie wirkt sich eine Verstopfung aus

Der Darminhalt wird hart und trocken, kann nur unter Anstrengung und Schmerzen entleert werden und hinterlässt bei vielen Betroffen das Gefühl, das der Darm verengt ist und nicht vollständig entleert wurde. Der harte Kot kann nur unter starkem Pressen in kleinen Portionen ausgeschieden werden.

Wann ist eine Verstopfung behandlungsbedürftig

Verstopfungssymptome, die über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben, sollte ärztlich behandelt werden, da schwerwiegende und lebensbedrohliche Ursachen zugrundliegen können. Alarmierend sollten begleitende akute oder regelmäßige Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Fieber, Erbrechen, Blut im Stuhl oder fehlender Appetit sein. Eine detaillierte Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung kann die Ursache der Obstipation aufklären und ermöglicht dem Patienten durch entsprechende Behandlungsansätze, Linderung oder Heilung zu finden.

Womit können Verstopfungssymptome behandelt werden

Von Selbstmedikation über einen gewissen Zeitraum hinaus muss dringend abgeraten werden, da sich das empfindliche Verdauungssystem an verschiedene Wirkstoffe gewöhnen und mit erhöhter Trägheit gerechnet werden muss. Die Behandlung der Verstopfung richtet sich nach der Ursache und kann medikamentöse und operative Therapien umfassen. Neben der medikamentösen Behandlung mit Abführmitteln, kann auch der Einsatz von Entleerungshilfen wie Klistiere oder Irrigatoren sinnvoll sein. Bei starkem Leidensdruck kann auch psychologische Begleitung angeboten werden. Unterstützend und förderlich haben sich bei vorübergehenden leichten Beschwerden die Umstellung des Lebensstils und der Ernährung erwiesen.

 

 

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