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Salbei - eine Heilpflanze aus dem Klostergarten

Salbei - eine Heilpflanze aus dem KlostergartenSalbei - eine Heilpflanze aus dem Klostergarten

Salbei ist eine Heilpflanze mit starken antibakteriellen, pilzfeindlicher, zusammenziehenden und schweisshemmenden Eigenschaften. Salvia officinalis hat ein sehr breites Anwendungsspektrum und kann somit als wertvolles medizinisches Heilkraut bei vielerlei Beschwerden eingesetzt werden.

Der echte Salbei gehört zu einem der ältesten bekannten Heilpflanzen überhaupt. Bereits in der Antike und im Mittelalter war er sehr berühmt und im frühen Mittelalter wurde der Salbei in andere Länder eingeschleppt und als Heilkraut angebaut. In Deutschland wurde er vor allem in den  Klostergärten angebaut. Heute wächst er in vielen anderen Ländern, darunter Südfrankreich, Ungarn oder Kroatien.

 

  • Was heilt Salbei?

  • Wofür ist Salbei gut?

Salbei wird als wichtiges und edles Heilkraut dargestellt, das vor allem gegen Appetitlosigkeit sehr hilfreich ist. Salbei wird auch gegen Juckreiz, Harnprobleme, Schlafsucht, Lungenentzündung, Erkältung, Krämpfe, nervöse Unruhe und Gliederschmerzen eingesetzt. Dabei sind einerseits pure Pflanzenteile (Blätter, Blüten, Stiele), aber auch Salbei in Essig, Wein oder als Tee zu verwenden. Der Salbei hat ein sehr breites Anwendungsspektrum und wirkt adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend und tonisierend,

Salbei wird am meisten in Form von Tee getrunken. Es wird aber medizinisch empfohlen, nicht mehr als drei Tassen Salbeitee pro Tag zu trinken. Zu den weiteren Anwendungsmöglichkeiten gehören Dampfbäder, homöopathische Erzeugnisse oder Lutschtabletten.

Der Salbei ist bei folgenden Krankheiten und Beschwerden naturheilkundlich anzuwenden:

  • Erkältung bzw. grippale Infekte
  • Rachenentzündung
  • Mundschleimhautentzündung
  • Zahnfleischentzündungen
  • Bronchitis
  • Keuchhusten
  • Rheuma
  • leichte Depressionen
  • Hyperhidrose (krankhaftes Schwitzen)
  • Abstillen in der Stillzeit
  • leichte Verdauungsbeschwerden
  • Wundheilung

Aufgrund seiner schweißhemmenden Wirkung kommen der Salbei und seine Blätter auch bei einer oftmals lästig empfundenen Überproduktion von Schweiß zum Einsatz. Die Heilpflanze ist sowohl bei stark schwitzenden Händen und Füßen, Nachtschweiß als auch bei Hitzewallungen während der Wechseljahre anzuwenden.

Zu erwähnen ist auch die Anwendung von Salbei im Bereich von Mund und Rachen. Die Heilpflanze ist eines der bewährtesten und sichersten natürlichen Heilmittel und durch Einmassieren eines Salbeiblattes in die Zähne und ins Zahnfleisch können Zahnfleischbluten verhindert, Zahnbeläge entfernt, Bakterien abgetötet, das Zahnfleisch gestärkt und der Atem erfrischt werden.

Juckreiz Krämpfe Salbei Salbeiblätter Salbeitee

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