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Säure - Basen und Säuren, das Ying und Yang unseres Körpers

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Unser Körper ist ein faszinierendes Bauwerk, dem das perfekte Zusammenspiel aus Muskeln und Zellen, Sehnen, Knochen, Nerven und Organen Lebendigkeit einhaucht. Bis in die kleinste Zelle übernimmt ein jedes unserer Körperteile eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung unseres existenziellen Seins.

Das empfindliche Zahnrad der Körperfunktionen muss nahtlos ineinandergreifen, um unseren Körper gesund und lebensfähig zu erhalten. Ein wichtiger Teil in diesem perfekten System ist auch der Säurehaushalt.

 

Was sind Säuren

Als Säuren werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die positive geladene Teilchen, die Protonen an einen Reaktionspartner übertragen können. Säuren reagieren mit Basen und bilden Wasser und Salze. Eine Base wirkt neutralisierend und verhält sich im Körper, wie das Ying zum Yang, als Gegenstück zur Säure. Die Einordnung der Säuren auf der pH-Wert Skala erfolgt in einem Bereich von 0-7wobei ein pH Wert von 7 als neutral und alles darüber als basisch gilt.

  • Was ist eine Übersäuerung?

  • Wie behandelt man Übersäuerung?

Der Säurehaushalt unseres Körpers

Die verschiedenen Körperregionen in unserem Organismus haben entsprechend ihrer Funktion unterschiedliche pH Werte. Ein ausgeglichenes Verhältnis von Säuren und Basen ist daher zur Aufrechterhaltung Um den Speisebrei auflösen und verdauen zu können, herrscht im Magen ein stark saures Milieu, im Darm wiederum herrscht mit einem pH Wert von 8 ein leicht basisches Milieu. Der pH Wert unseres Blutes liegt mit 7,4 im basischem Bereich, sinkt dieser Wert durch äußere Einflüsse, spricht der Mediziner von Übersäuerung.

Was sind die Ursachen für eine Übersäuerung?

Ein Hauptgrund für Übersäuerung ist eine falsche Ernährung, zu süße und fleischlastige Ernährung überfordert die Leber und blockiert die Zuckerverbrennung. Vergärt überschüssiger Zucker zu Säuren und führt langfristig zu einer Azidose. Bewegungsmangel und Stress begünstigen zusätzlich eine saure Stoffwechsellage.

Was passiert bei einer Übersäuerung im Körper?

Die Azidose wird durch einen Säureüberschuss im Körper hervorgerufen, der vom Regelmechanismus unseres Körpers nicht mehr ausgeglichen werden kann und Symptome wie chronische Schmerzen der Muskeln und Gelenke, Kopfweh, Infektanfälligkeit, innere Unruhe oder allgemeines Unwohlsein hervorrufen kann. Die permanente Übersäuerung bewirkt eine Gelenkschädigung, da sich nichtneutralisierte Gifte und Schlacken im Binde- und Knorpelgewebe ablagern und über einen längeren Zeitraum entzündliche Veränderungen hervorrufen können. Krankheiten wie Rheuma, Gicht und Osteoporose werden negativ beeinflusst.

Die Behandlung von Übersäuerung

Um überflüssige Säure im Körper zu binden und die Azidose Symptome zu lindern, sollte eine Ernährungsumstellung nach dem 80-20 Prinzip erfolgen. Saure Lebensmittel sollten nicht mehr als zwanzig Prozent unserer Ernährung ausmachen, basische und neutrale Lebensmittel sollten auf unserem Speiseplan vorherrschen. Ebenso ist die Einnahme von Basenpräparate mit basischen Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Zink empfehlenswert. Ausreichend ungesüßte Flüssigkeit hilft den Nieren die Säuren auszuschwemmen und leichte Bewegung regt das Ausscheiden von Säuren und Giftstoffen über Schweiß und Atmung an.

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