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Rotaviren - die weltweit häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Kindern

Rotaviren - die weltweit häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei KindernRotaviren - die weltweit häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Kindern

Rotaviren sind vor allem bei Babys und Kleinkindern eine häufige Ursache für heftige Durchfallerkrankungen, die im schlimmsten Fall tödlich enden können. Auch Senioren und Menschen mit schwachem Immunsystem gehören zu den Risikogruppen.

Wie gefährlich die Rotaviren sind, wie die übertragen werden und wie man sich von denen schützen kann – das alles und viel mehr erfahren Sie hier!

 

  • Wie kann man Rotaviren feststellen?

Was sind Rotaviren?

Rotaviren sind eine Infektionskrankheit, die durch die gleichnamigen Viren, die Rotaviren, ausgelöst wird. Das Rotavirus ist die weltweit häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Kindern, die meistens von starkem Durchfall, Erbrechen und Fieber begleitet wird.

Wie kann man eine Rotavirus-Infektion erkennen?

Die Rotaviren kann man in der Regel zuerst durch einen leichten Durchfall erkennen, der wässrig sein kann. Der Durchfall verschlimmert sich auch innerhalb weniger Stunden und es kommen auch häufig Übelkeit und Erbrechen sowie starke Magenschmerzen hinzu. Die Rotaviren können auch insbesondere bei Kindern hohes Fieber verursachen. Die Symptome halten etwa vier bis sieben Tage lang an, dann lassen sie langsam wieder nach. Bei manchen Betroffenen zeigen sich in dieser Zeit auch grippeähnliche Symptome wie Husten, Gliederschmerzen oder Atemprobleme.

Wie wird die Rotavirus-Infektion übertragen?

Rotaviren werden sowohl von Mensch zu Mensch als auch über verunreinigte Gegenstände und Lebensmittel übertragen. Sie verbreiten sich dann meist über eine Schmierinfektion. Schon über kleinste Spuren gelangen die Viren über die Hände in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt. Auch gemeinsam genutzte Handtücher, Toiletten, Griffe, Armaturen, Handläufe oder Kinderspielzeug sind eine Ursache für Verbreitung von Rotaviren. Zu einer Ansteckung durch Husten und Niesen oder über verunreinigtes Wasser und Lebensmittel kommt es viel seltener.

Kann ich mich vor Rotaviren schützen?

Als Schutz gegen Rotaviren gelten die üblichen Hygienemaßnahmen bei Magen-Darm-Erkrankungen. Zu den Hygienemaßnahmen gehören:

  • die eigenen Handtücher und Pflegeprodukte benutzen und in ausreichend Entfernung von anderen Handtüchern und Kleidungsstücken aufhängen.
  • nach jedem Toilettengang, vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen und nach dem Windelwechsel bei erkrankten Kindern die Hände sorgfältig mit Wasser und Seife waschen und am besten auch desinfizieren.
  • Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen häufig wechseln und bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine waschen.
  • Türgriffe, Armaturen und andere Oberflächen gründlich reinigen.
  • Lebensmittel auf mindestens 70 Grad erhitzen, um die Rotaviren abzutöten.

Sollte man sich gegen Rotaviren impfen lassen?

Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren empfohlen. Die erste Impfung sollte ab der vollendeten 6. Lebenswoche und spätestens bis zur 12. Lebenswoche durchgeführt werden. Je nachdem welcher Impfstoff verwendet wird, sind 2 oder 3 Impfstoffdosen in einem Mindestabstand von 4 Wochen notwendig. Die Impfserie sollte je nach Impfstoff möglichst bis zum Alter von 16 Wochen oder bis zum Alter von 22 Wochen abgeschlossen sein - spätestens jedoch bis zum Alter von 24 Wochen bzw. 32 Wochen. Der Impfstoff gilt als sehr gut verträglich. Von der Impfung des Kindes profitiert die ganze Familie, weil sich dann niemand an einem erkrankten Kleinkind anstecken kann. Eine Rotaviren-Impfung für Erwachsene steht nicht zur Verfügung.

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