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Prostatabeschwerden. Kein Tabu Thema mehr!

Prostatabeschwerden. Kein Tabu Thema mehr!Prostatabeschwerden. Kein Tabu Thema mehr!

Von Prostatabeschwerden wird nahezu die Hälfte aller Männer über 50 betroffen. Probleme mit der Prostata müssen zwar nicht immer Krebs bedeuten, doch eine Untersuchung ist auf jeden Fall ratsam, wenn Männer bestimmte Symptome an sich bemerken. Dank der Untersuchung können gutartige Geschwüre früh entdeckt und unangenehme Beschwerden verhindert werden.

 

Prostatabeschwerden – Reizbeschwerden und  Entleerungsstörungen

Zu den Prostatabeschwerden gehören akute und chronische Beschwerden der Prostata (Vorsteherdrüse). Die Beschwerden sollten durch einen Facharzt untersucht werden, um bösartige Ursachen (Prostata-Ca) auszuschließen. Die BPH (benigne Prostata-Hyperplasie) gilt aufgrund der Häufigkeit des Auftretens als Volkskrankheit. Da Prostata und die mit der verbundenen Probleme und Beschwerden leider immer noch sehr stark tabuisiert werden, lassen sich viele Betroffene von einem Facharzt nicht immer gleich nach dem ersten Auftreten der Prostatabeschwerden beraten. Prostatabeschwerden lassen sich prinzipiell in zwei Kategorien einteilen. Dies sind Reizbeschwerden und Entleerungsstörungen.

  • Was verursacht Prostatabeschwerden?

  • Wie behandelt man Prostatabeschwerden?

Zu den Reizbeschwerden („irritative“ Symptome), die für den Betroffenen bereits im Anfangsstadium erhebliche, unangenehme Probleme bereiten, gehören:

  • Häufiger Harndrang
  • Vermehrtes nächtliches Wasserlassen
  • Unvermittelt auftretender, imperativer Harndrang
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Restharn-Gefühl
  • Drang-Inkontinenz

Zu den Entleerungsstörungen („obstruktive“ Symptome) gehören:

  • Verzögerter Start der Blasenentleerung
  • Schwacher, häufig unterbrochener Harnstrahl
  • Langwierige Entleerung der Blase
  • Nachträufeln
  • Restharn-Bildung

Da die Prostatabeschwerden progressiv sind, werden sie auch ohne behandlung stärker und es drohen weitere Symptome hinzuzukommen. Deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig, gezielt und dauerhaft etwas gegen sie zu tun.

Prostatabeschwerden – Ursachen

Die Prostatabeschwerden werden dadurch verursacht, dass die vergrößerte Prostata die Harnröhre einengt und damit einen steigenden Druck auf diese, oder auch direkt auf die Blase ausübt. Bei Fortschreiten der Erkrankung (BPH II) wird die vollständige Blasenentleerung (Blasenentleerungsstörung) betroffen und nicht mehr möglich.  In der Blase bildet sich Restharn, die den Harnstau auslösen. Dieser Harnstau begünstigt stark die Infektionen (Blasenentzündung).

Wenn die Blasenentleerungsstörungen über längeren Zeitraum vorkommen, werden sie auch oft von aufsteigenden Infekten begleitet, die dann auch die Nieren beschädigen können. Bei einem kompletten Harnverhalt (BPH III) mit Inkontinenz (Tröpfeln) kommen noch starke Schmerzen dazu, die eine sofortige fachurologische Behandlung benötigen.

Prostatabeschwerden – Behandlung im frühen Stadium

Man sollte auch im frühen Stadium einen Facharzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Es gibt aber auch folgendes, was man selbst gegen Prostatabeschwerden machen kann. Dazu gehört:

  • Sich viel bewegen, nicht zu lange sitzen.
  • Alkohol und kalte kohlensäurehaltige Getränke sowie scharf Gewürztes meiden.
  • Blase häufig entleeren. Den Harndrang, nie unterdrücken, damit die Blase nicht überfüllt wird.
  • Für regelmäßigen Stuhlgang sorgen, damit nicht zusätzlich Druck auf Blase und Harnwege entsteht.
  • Gelegentlich warme Sitzbäder nehmen.
  • Pflanzliche Präparate z.B. mit Sitoserin, Kürbissamen, Sabalfrüchten oder Brennesselwurzel verwenden, die Prostata vorübergehend abschwellen und die Beschwerden lindern.

Prostatabeschwerden - Krebsvorsorge

Man sollte auch auf jeden Fall die Möglichkeiten der Krebsvorsorge nutzen. Die (gesetzlichen) Krankenkassen zahlen für Männer ab 45 Jahren eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Arzt. Und keine Angst haben! Die üblichen Diagnoseverfahren, wie das rektale Abtasten der Prostata, Ultraschall-Untersuchungen oder Urin-Tests bereiten in der Regel keine Schmerzen.

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