2 609 Erfahrungsberichte für Medikamente, Supplemente und Kosmetik
10 946 Produkte in 205 Kategorien

Potenzstörung – Das Drama im Bett

Potenzstörung – Das Drama im BettPotenzstörung – Das Drama im Bett

Herrscht tote Hose im Bett, hängt bald der Haussegen schief! So empfindet Mann und tritt bei Potenzstörungen oft den Rückzug an. Potenz und Selbstwertgefühl sind für viele Männer untrennbar miteinander verbunden und fühlen sich durch Erektions- und Potenzstörungen ihrer männlichen Identität und Lebensqualität beraubt. Soziale, partnerschaftliche aber auch berufliche Probleme können die Folge sein. Gibt es Hoffnung bei gestörter Potenz?

 

Was ist eine Potenzstörung?

Zur Gruppe der erektilen Dysfunktion gehörend, führt die Potenzstörung dazu, dass der Mann entweder durch gänzlich fehlende Erektion oder vorzeitige Erschlaffung des Penis den Geschlechtsakt nicht vollziehen kann.

  • Was tun bei Potenzstörungen?

  • Was verursacht Potenzprobleme?

Die Ursachen von Potenzstörungen

Eine Erektion ist ein komplizierter biochemischer Vorgang, sexuelle Reize sorgen über Nervensignale für die Ausschüttung eines Botenstoffes, der das Erweitern der Adern im Penis und das Einströmen von Blut in die Schwellkörper bewirkt. Zeitgleich drücken die Schwellkörper auf die Venen und reduzieren den Blutabfluss. Blut staut sich in den Schwellkörpern und der Penis wird hart. Wird dieses sensible Zusammenspiel von Muskelspannung, Nervensignalen, Botenstoffausschüttung und Blutfluss gestört und die Erektion des Penis behindert oder verhindert, spricht die Medizin von einer Potenzstörung. Ursachen dieser Störung können physischen als auch psychischen Ursprungs sein.

Körperliche Ursachen sind zu rund 70 Prozent Auslöser der Störung, dazu zählen:

  • Durchblutungsstörungen unter anderem bedingt durch Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht
  • Hormonelle Störung durch Testosteronmangel
  • Medikamente wie Betablocker, entwässernde Medikamente oder Mittel gegen Depressionen
  • Nervenbeeinträchtigung durch Krankheit, Verletzung, Operation, Alkoholmissbrauch oder MS
  • Krankheiten wie Krebs, Leber- und Nierenerkrankungen

Psychische Ursachen sind hauptsächlich bei jüngeren Männern zu beobachten, Auslöser sind hier:

  • Stress
  • Probleme
  • Angsterkrankungen

Die Diagnose von Potenzstörungen

Stellt sich über eine Dauer von sechs Monaten bei sexueller Stimulation in zwei von drei Fällen keine zum Geschlechtsverkehr befähigende Erektion ein, geht man vom Vorliegen eine Potenzstörung aus. Dabei kann es sich um das vollständige Ausbleiben der Erektion, unvollständige Erektionen oder vorzeitiges Erschlaffen handeln. Medizinische Abklärung ist ratsam und umfasst folgende diagnostische Mittel:

  • Gründliche Anamnese unter Einbeziehung von Fragen zum Sexualleben aber auch Vorerkranken, Medikamenteneinnahme, Befragung des Sexualpartners
  • Körperliche Untersuchung der Geschlechtsorgane
  • Messung des Gefäßpulses und des Blutdrucks
  • Blutuntersuchung
  • Testosteronmessung
  • Ultraschalluntersuchung zur Prüfung des Blutflusses
  • Nervenuntersuchungen

Therapiemöglichkeiten von Potenzstörungen

Je nach vorliegender Diagnose kann der Arzt dem Betroffenen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen. Anwendbare Therapieformen sind:

  • Die Behebung der Ursache - eventuell Medikamentenumstellung
  • Testosterongaben – zum Ausgleich eines Mangels an Testosteron
  • Medikamente – verschreibungspflichtige Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) wie Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil; der Wirkstoff Yohimbin wirkt bei psychisch bedingten Potenzstörungen
  • SKAT - Schwellkörper-Autoinjektionstherapie durch Einspritzen eines Medikaments direkt in den Schwellkörper
  • MUSE - Medikamentöses Urethrales System zur Erektion durch das Einbringen eines Prostaglandin Zäpfchen in die Harnröhre, das über die Harnröhrenwand Wirkstoffe an den Schwellkörper abgibt
  • Vakuumtherapie – durch Erzeugung eines Unterdrucks mittels Vakuumpumpe
  • Implantate – operativ in die Schwellkörper eingesetzte Silikonimplantate
  • Psychotherapie – meist bei psychisch bedingter Erektionsstörung

 

 

Erektion Erektionsstörung Impotenz Potenzstörung erektilen Dysfunktion

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Wählen Sie eine Bewertung.
Bewertung:

Inhalt des Erfahrungsberichtes korrekt eingeben [min. 60 Zeichen]

Bitte Ihren Name korrekt eintragen!Ihr Name:

Kommentar zur Bewertung
Ihr Name:
Meinemedi.de ist die unabhängige Informations- und Bewertungsdatenbank mit 2 609 Erfahrungsberichten von Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetik 10 946 Produkte in 205 Kategorien.