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natürlicher Sonnenschutz – Nein, lieber nicht!

natürlicher Sonnenschutz – Nein, lieber nicht!natürlicher Sonnenschutz – Nein, lieber nicht!

Nichts wünschen wir uns so sehr, wie im Sommer gefahrlos und ohne Bedenken das Bad in der Sonne genießen zu können. Treibt den einen die Angst vor Sonnenbrand und den damit verbundenen Spätfolgen zum Kauf von herkömmlichen Sonnenschutzmitteln mit höchsten Lichtschutzfaktoren, rebelliert der andere gegen die Kosmetikindustrie und chemischen Sonnenschutz indem er im Internet angepriesene natürliche Mittel selbst herstellt.

 

Was passiert bei Sonnenbrand?

Energiereiche ultraviolette Strahlung der Sonne dringt bei ungeschützter Haut bis tief in die Epidermiszellen der Haut ein. Der Körper setzt Botenstoffe frei, die eine Entzündungsreaktion der Haut auslösen und Verbrennungssymptome hervorrufen; der Sonnenbrand entsteht und zeigt sich äußerlich als reversible Hyperpigmentierung der Haut.
Innerlich jedoch wird mit jedem Sonnenbrand die in den Hautzellen befindliche DNS angegriffen, unterbrochen und teilweise zerstört. Das körperliche Schutzsystem kann die betroffenen Stellen an der DNS reparieren, breitet sich der Schaden jedoch durch weitere Sonnenbrände aus, so entsteht im schlimmsten Fall schwarzer Hautkrebs auch malignes Melanom genannt.

  • Welche natürliche Sonnenschutzmittel gibt es?

  • Was hilft bei Sonnebrand?

Wie schützen chemische Sonnenschutzmittel?

Die moderne Kosmetikindustrie bietet eine Vielzahl von Sonnenschutzmitteln mit unterschiedlichen Konsistenzen, Gebrauchsmöglichkeiten, Hautverträglichkeiten und Lichtschutzfaktoren an. Es wird im Bereich der Lichtschutzfaktoren zwischen den absorbierenden chemischen und reflektierenden physikalischen Filtern unterschieden.
Beim Kauf eines guten Sonnenschutzproduktes sollte auf folgendes geachtet werden:

  • Schutzleistung - UVA- und UVB-Schutz mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Hautverträglichkeit – hypoallergene Mittel mindern das Allergierisiko
  • Hitze- und Wasserbeständigkeit

Natürliche Sonnenschutzmittel

Der Wunsch nach dem Verzicht auf chemische Pflegemittel bezieht sich auch auf das Thema Sonnenschutz.
Natürliche Sonnenschutzmittel werden in der Regel aus ausgewählten, hochwertigen, edlen Ölen hergestellt.

  • rotes Palmöl - hoher Gehalte an Carotinoiden
  • Sesamöl - reich an Antioxidantien
  • Himbeersamenöl
  • Hanföl
  • Kokosöl
  • Erdnuss- und Olivenöl
  • Jojobaöl
  • Avocadoöl
  • Sanddornfruchtfleischöl
  • Karottensamenöl
  • Shea-Butter

Gleichermaßen kann eine entsprechende Ernährung den Sonnenschutz auch von innen anregen.

  • Rote Algen – enthalten Carotinoide speziell Astaxanthin, das ein wirkungsvolles Antioxidans ist
  • Tomaten – Sonnenschutz durch den sekundären Pflanzenstoff Lycopin
  • rote, orangefarbene und dunkelgrüne Gemüse - enthalten Carotinoide, Tocopherole (Vitamin E), Ascorbate (Vitamin C), Flavonoide oder bestimmte Fettsäuren, die wie ein natürliches UV-Schutzschild von innen wirken.

Wie wirksam sind natürliche Sonnenschutzmittel?

Edle Öle, selbst hergestellte Produktmischungen aus verschiedenen wirksamen Substanzen oder eine entsprechende Sonnenschutzernährung können aufgrund der generell sehr geringen Lichtschutzfaktoren keinen ausreichenden Sonnenschutz gewährleisten. Auch wenn die in den natürlichen Ölen vorhandenen UV-Filter einen theoretischen Schutz darstellen, muss auch auf Unzuverlässigkeiten aufgrund von Schwankungen in der Konzentration und der Zusammensetzung hingewiesen werden.

Natürliche Sonnenschutzmittel, was ist zu beachten:

  • selbsthergestellte Schutzcremes und Öle haben generell einen sehr niedrigen Lichtschutzfaktor
  • Meiden sie das direkte Sonnenbad und besonders die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr
  • Tragen sie einen Sonnenhut
  • Halten sie sich im Schatten auf
  • Schützen sie ihren Körper mit langer, luftdurchlässiger und leichter Bekleidung aus natürlichen Fasern wie Leinen
  • baden sie nach Möglichkeit nur in den frühen Morgen- oder späten Nachmittag- und Abendstunden

Fazit

Auf herkömmlichen Sonnenschutz sollte beim intensiven Sonnenbad und speziell bei Kindern zugunsten von pflanzlichen Produkten und Naturkosmetik keineswegs verzichtet werden. Der gesundheitliche Nutzen, die Haut nicht mit chemischen Verbindungen belastet zu haben, steht in keinem Verhältnis zu den Schäden, die ein schlechter UV und UVA Schutz langfristig anrichtet.
Wer seine Haut dennoch nicht mit herkömmlichen, industriellen Sonnenmitteln schützen möchte, dem sei gesagt, dass das sicherste und natürlichste Sonnenschutzmittel eine angemessene Bekleidung ist.

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