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Lipödem also Fettverteilungsstörung. Beschreibung und Behandlung!

Lipödem also Fettverteilungsstörung. Beschreibung und Behandlung!Lipödem also Fettverteilungsstörung. Beschreibung und Behandlung!

Extreme Fettansammlungen an Beinen und Armen mit stark sichtbaren Dellen sind für jede Frau ein extrem unangenehmes Problem. Dabei verstärken die Wassereinlagerungen – Ödeme – das Problem und nehmen bei Wärme, langem Sitzen und Stehen sogar noch zu.

Tausende Frauen in Deutschland sind von Lipödem betroffen, und sie alle leiden darunter, dass ihre Erkrankung kaum bekannt ist. Was hilft gegen die krankhafte Fettvermehrung und -verteilung und wie kann man sie am schnellsten erkennen. Das und Vieles mehr erfahren Sie hier!

 

  • Wie behandelt man Lipödem?

Was ist ein Lipödem?

Als Lipödem bezeichnet man eine chronische Erkrankung des Fettgewebes, die eine gestörte Fettverteilung mit krankhaft vergrößerten und deformierten Fettzellen zur Folge hat. Von dieser Krankheit sind dabei meist Frauen betroffen. Zu den bevorzugten Stellen der übermäßigen Fetteinlagerung im Gewebe gehören: Gesäß, Oberschenkel (Reithosen-Syndrom) und Hüfte. In schweren Fällen sind sogar Oberarmen und Unterschenkeln übermäßig verdickt.

Wie kann man ein Lipödem heilen?

Das Lipödem ist leider nicht heilbar. Die Krankheit lässt sich aber mit konservativen Methoden oder einem chirurgischen Eingriff gut behandeln. Breitet sich die Ansammlung von Fettzellen vom Gesäß bis zu den Fußknöcheln aus, spricht der Mediziner vom sogenannten Säulenbein. Im Anfangsstadium ist das Lipödem diagnostisch nur schwer von der Adipositas (Fettleibigkeit) abzugrenzen – zumal mehr als 50 Prozent der Patientinnen noch zusätzlich adipös sind. Lipödem ist bei vielen Betroffenen wegen der Disproportion zwischen Ober- und Unterkörper sogar für behandlungsbedürftige Depressionen verantwortlich.

Wie erkenne ich ein Lipödem?

Die Entwicklung des Lipödems verläuft immer symmetrisch. Zuerst sind nur die Außenseiten der Hüften, der Po und die Oberschenkel davon betroffen. Zu den typischen Symptomen, die auf Lipödem hinweisen, gehören:

  • dicke Beinen mit sichtbaren Anlagerungen von Fettgewebe
  • schwellende Beine insbesondere nach langem Sitzen oder Stehen oder an warmen Tagen, die durch zusätzliche Wassereinlagerungen noch weiter anschwellen können

Zu den weiteren Lipödem Symptomen gehören:

  • Cellulite (Orangenhaut)
  • lokal begrenzte, mitunter starke Schmerzen
  • Druckempfindlichkeit an den betroffenen Stellen
  • erhöhte Neigung zu blauen Flecken ohne stärkere Druck-Einwirkung
  • geschwollene „schwere“ Beine
  • Auftreten von Besenreisern
  • kalte Hautoberfläche
  • X-Beine wegen der voluminösen Oberschenkel
  • vorzeitige Arthrose wegen der Bein-Fehlstellung
  • verringerte Mobilität aufgrund der Gelenk-Beschwerden
  • Gewebe-Verletzungen (Wundekzeme) auf den Oberschenkel-Innenseiten

Wie lässt sich Lipödem am besten behandeln?

Die Grundlage der Behandlung eines Lipödems ist die Entstauungstherapie, die mit dem täglichen Tragen von Kompressionsstrümpfen oder -verbänden verbunden ist. Kompressionstrümpfe sollten dabei helfen, die Größe des Lipödems zu reduzieren oder konstant zu halten. Auch Kompressionsgeräte werden im Rahmen der "apparativen intermittierenden Kompression" (AIK) eingesetzt. Auch manuelle Lymphdrainage, kann zusätzlich der Abtransport des Ödems unterstützen. Zur lymphologischen Physiotherapie zählen zusätzlich funktionelle Rehabilitation und Atemphysiotherapie. Auch die Alternativmedizin, wie zum Beispiel die Homöopathie bietet eine Möglichkeit Lipödemen unter anderem mit Schüssler Salzen und Jojobaöl zu behandeln.

Wie effektiv ist eine operative Fettabsaugung bei Lipödem?

Nur mit Hilfe einer operativen Fettabsaugung (Liposuktion) kann das krankhaft veränderte Fettgewebe entfernt werden. Fettabsaugung ist auch heutzutage die einzige Methode, die den Betroffenen auch langfristig hilft, da sie nicht nur überflüssiges Gewebewasser entfernt, sondern auch das Fettgewebe verringert.  Diese Art der Behandlung ist dabei dauerhaft, so dass sich an den behandelten Stellen kein Fett mehr einlagern kann. Es besteht dabei jedoch das Risiko, die oberflächlichen Lymphgefäße zu zerstören, was ein zusätzliches Lymphödem zur Folge haben kann. Es wird auf jeden Fall eine ausführliche Beratung durch einen Facharzt empfohlen.

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