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Lichtherapie als eine wirkende Therapie bei Depressionen, Schlafstörungen und Hautproblemen.

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Der Lichtmangel macht sich in kalten und dunklen Monaten bei vielen Menschen bemerkbar. Sie leiden unter Antriebslosigkeit, erhöhtem Schlafbedürfnis und Heißhunger bis hin zu einer Depression. Eine Lichttherapie kann in dieser Zeit besonders behilflich sein.

Als Lichttherapie bezeichnet man eine elektromagnetische Strahlung mit bestimmter Wellenlänge und Beleuchtungsstärke nutzt. Sie kommt vor allem bei psychischen und dermatologischen Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen, Schuppenflechte oder Neurodermitis zum Einsatz.

 

  • Was ist eine Lichttherapie?

Lichttherapie – wie funktioniert sie überhaupt?

Mit Hilfe von speziellen Bestrahlungsgeräten mit UVA- oder UVB-Lichtspektrum wird dem Körper das fehlende UV-Licht zugeführt. Das bekannteste, effektivste und nebenwirkungsärmste Bestrahlungsgerät in der ärztlichen Praxis ist das UVB-Schmalband (Wellenlänge 310 – 315 nm), aber auch Geräte, die UVB-Breitband (Wellenlänge 280 – 320 nm), das möglichst nahe an den Charakter des Sonnenlichtes angeglichen ist, sind noch im Gebrauch. Als neuere Behandlungsform hat sich dabei die systemische Photochemotherapie (PUVA-Therapie) etabliert, die darin besteht, dass das UVA-Licht (Wellenlänge 320 – 400 nm), auch gemeinhin als „Schwarzlicht“ bezeichnet, in Kombination mit dem Medikament Psolaren eingesetzt wird. Das Medikament wird unmittelbar vor einer Bestrahlung mit dem energieärmeren UVA-Licht in Form von Tabletten, Badezusätzen, Cremes oder Lösungen verabreicht. Je nachdem, welche Hautbereiche betroffen sind, kommen Bestrahlungsgeräte von unterschiedlicher Größe zum Einsatz:

  • UV-Kamm- oder Stabgeräte zur Behandlung der Kopfhaut oder kleinerer Hautpartien

  • UV-Teilkörperbestrahlungsgeräte zur Behandlung der Hände, Füße oder des Gesichts

  • UV-Fluter zur Ganzkörperbestrahlung

Klassische Lichttherapie - eine Hilfe bei vielerlei Erkrankungen

Der Einsatz einer Lichttherapie-Lampe – auch Lichtdusche genannt – beeinflusst die innere Uhr, die vor allem durch die Sonneneinstrahlung gesteuert wird. Bei den kürzeren und dunkleren Tagen im Herbst und Winter oder bei Schichtarbeii gerät der normale Rhythmus aus dem Gleichgewicht, worauf der Körper mit einer erhöhten Melatonin-Produktion reagiert. Das sogenannte Schlafhormon Melatonin macht müde und in zu großen Mengen kann es auch zu Depressionen führen. Gleichzeitig sinkt der Serotonin-Spiegel, da der Körper Serotonin in Melatonin umwandelt. Darüber hinaus hilft Lichttherapie bei solchen Erkrankungen wie:

  • Depressionen

  • Migräne

  • Schlafstörungen

  • Essstörungen

  • Burn-Out

Lichttherapie - Therapie von dermatologischen Krankheiten

Lichttherapien sind auch eine Behandlungsmöglichkeit bei Ekzemerkrankungen. Lichttherapie kann bei Symptomen den genannten Erkrankungen behilflich sein. Dabei stehen sowohl die Bekämpfung des Juckreizes als auch die das Abheilen der Hautsymptome im Mittelpunkt. UV-A- und UV-B-Strahlung (ultraviolette Strahlung) wird vor allem zur Therapie von dermatologischen Krankheiten verwendet:

  • Schuppenflechte

  • Weißfleckenkrankheit

  • Neurodermitis

  • T-Zell-Lymphomen der Haut

  • Graft-Versus-Host-Disease

Neurodermitis Schuppenflechte Weißfleckenkrankheit Lichtherapie UVB-Schmalband PUVA-Therapie

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