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Libidoverlust der Frau. Was hilft?

Libidoverlust der Frau. Was hilft?Libidoverlust der Frau. Was hilft?

Lässt das sexuelle Verlangen der Frau nach, kann das zur Zerreißprobe selbst in gefestigten Partnerschaften werden. Paare können leicht in einen teuflischen Kreislauf von Unlust, Unzufriedenheit, Vorwürfen und dem Gefühl nicht verstanden oder nicht mehr begehrt zu werden geraten. Gibt es Hilfe?

 

Libidoverlust

Der Verlust der Libido oder eine Störung der Libido bedeutet eine Störung des sexuellen Verlangens und im schlimmsten Fall das völlige Erlöschen der sexuellen Lust. Damit gehört der Libidoverlust zu den sexuellen Funktionsstörungen. Er äußert sich in dem die sexuelle Lust über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr ganz oder wiederholt ausbleibt und einen Leidensdruck bewirkt. Meist drückt sich das fehlende Verlangen dadurch aus, dass

  • Was hilft bei Libidoverlust?

  • Was verursacht Libidoverlust?

  • Sexuelle Annäherungsversuche des Partners als unangenehme sogar lästig empfunden werden
  • Einem bestimmten Sexualpartner gegenüber Unlust empfunden wird
  • Eine allgemeine Abneigung gegen Sex entwickelt wird
  • Ein Widerwillen gegen bestimmte Formen des Sexes entsteht
  • Sogar eine völlige Abneigung gegen jegliche Art von Sexualität entwickelt wird

Eine Störung der Erregbarkeit oder dem Gefühl sexueller Befriedigung liegt bei einer Libidostörung jedoch nicht vor.

Libidostörung bei Frauen

Im Vergleich zu Männern sind Frauen sehr viel häufiger von einer Störung der Libido betroffen; man geht von knapp einem Drittel aller Frauen in westlichen Ländern aus. Hormonell bedingte Schwankung der sexuellen Lust im Verlauf des Monatszyklus sind normal und fehlt der Frau aber über einen langen Zeitraum die Lust kann die Suche nach den Ursachen der erste Schritt zur Heilung sein.

Der Leidensdruck bei Libidostörungen

Eine Libidostörung bringt sehr viel mehr Leidensdruck für Betroffene mit sich als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Viele Frauen leiden aufgrund der Libidostörung unter körperlichen und seelischen Symptomen. Die Libidostörung oder der Libidoverlust ist gekennzeichnet durch:

  • Sehnsucht nach Intimität und Zärtlichkeit
  • Unglücklich sein aufgrund der Einschränkung der Sexualität
  • Schuldgefühle gegenüber dem Partner
  • Angst um die Partnerschaft
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • latente Traurigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Verringerte Lebensqualität

Ursachen der Unlust

Mediziner unterscheiden drei Hauptursachen, die für eine sexuelle Unlust verantwortlich sein können.

  1. Körperliche Ursachen: Am umfangreichsten sind die möglichen körperlichen Ursachen da eine Diagnose hormonelle, organische oder krankheitsbedingte Störungen abklären muss. Mögliche körperliche Ursachen sind:
    Anti- Baby-Pille
    Wechseljahre
    Eierstockentfernung
    Sensibilitätsverlust durch Unfälle oder Operationen
    Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion
    Nebenwirkungen von Medikamenten
  2. psychische Ursachen: Depressionen oder Psychosen aber auch Missbrauchserlebnisse können die sexuelle Lust einschränken.
  3. partnerschaftliche Ursachen: Insbesondere Frauen reagieren körperlich auf Probleme in der Partnerschaft und reagieren häufig mit dem Erlöschen der sexuellen Zuneigung.

Die Therapie des Libidoverlustes

Um den Verlust der Libido behandeln zu können bedarf es einer umfangreichen Diagnose zur Bestimmung der Ursache. Dazu wird die Patientin nach ihrer genau zu ihrer medizinischen und persönlichen Vorgeschichte befragt. Anschließende Untersuchungen können die Sensibilität im Genitalbereich und die Durchblutung der Scheide messen. Eine auf die Beseitigung der Ursachen der Libidostörung gerichtet Behandlung wird entsprechend der medizinischen Befunde ausgearbeitet.

In den meisten Fällen bringt die medikamentöse Behandlung des Grundleidens oder eine Medikamentenumstellung gut Erfolge. In manchen Fällen sind Therapien oder eine Partner Beratung die richtige Wahl.

 

 

 

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