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Kennen Sie schon die neue und noch unentdeckte Ernährungsform?

Kennen Sie schon die neue und noch unentdeckte Ernährungsform?Kennen Sie schon die neue und noch unentdeckte Ernährungsform?

Vegetarier und Veganer sind mittlerweile jedem von uns bekannt. Doch es gibt noch zahlreiche andere Ernährungsformen, die zwar weniger verbreitet sind, aber sogar gesunder als die wohl bekanntesten. Zu den neusten und noch nicht von allen entdeckten Ernährungsformen gehört Pescetarismus und die Menschen, die sich an diese Ernährungsform halten, heißen Pescetarier.

 

Pescetarismus – was ist das denn?

Das Wort Pescetarier oder Pescetarismus kommt von lateinisch piscis und bedeutet Fisch. Pescetarier verzichten auf Fleisch, verzehren jedoch Fisch und Meeresfrüchte. Im Großen und Ganzen essen sie kein Fleisch von gleichwarmen Tieren, zu denen Rind, Schwein, Geflügel & Co. gehören, sondern nur von wechselwarmen Tieren wie Fischen und den meist wirbellosen Meeresfrüchten. Aus diesem Grund wird Pescetarismus als Untergruppe der Vegetarier bezeichnet. Pescetarier nennen als Grund ihrer Entscheidung für diese Ernährungsform meist gesundheitliche Aspekten wie viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nur wenige Pescetarier entscheiden sich für diese Ernährungsform aus ethischen Gründe und sind der Meinung, dass Fische weniger fühlen als andere Tiere und auch evolutionstechnisch vom Menschen deutlich weiter entfernt sind als zum Beispiel Kühe oder Hühner.

  • Wer ist ein Pescetarier?

Pescetarismus – was darf man essen?

Da Pescetarier im Endeffekt und einfach ausgedrückt ein Vegetarier oder Frutarier ist, der zusätzlich auch noch Fisch verzehrt, gehören zu seinem Speiseplan vor allem der Fisch und die Meeresfrüchte wie Krebs und Weichtiere. Pescetarier verzichten jedoch auf Reptilien und Amphibien.

Pescetarismus oder Vegetarianismus – was ist gesunder?

Wie schon erwähnt versucht Pescetarismus einen Spagat aus den Überzeugungen des Vegetariers und einer Erweiterung zu Gunsten einer ausgeglicheneren Ernährung. Der zusätzliche Verzehr von Fisch sollte dabei helfen, die Mangelerscheinungen zu vermeiden. Die im Fisch enthaltenen Omega Fettsäuren sind äußerst wertvoll für die menschliche Ernährung. 60 % des menschlichen Gehirns besteht aus Kephalinen und Lecithinen, deren Grundlage Biosynthese auf Omega-3-Fettsäuren ist. Das Omega-3-Fettsäure wirkt sich positiv auf Entzündungen im Körper, den Herzrhythmus auf den Blutzucker aus.

Vegetarier sollten zwar gesünder sein als ihre fleischessenden Mitmenschen, und was daraus resultiert auch eine höhere Lebenserwartung haben. Eine große Studie aus den USA mit mehr als 73.000 Teilnehmern hat aber ergeben, dass Pescetarier sogar noch gesünder sind und auch länger leben als Vegetarier und Veganer. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass Pescetarier eine bessere Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren haben. Sie verzehren Seefisch wie zum Beispiel Lachs und Makrele mit einer gesundheitsfördernden und entzündungshemmenden Wirkung. Zusätzlich trägt der Fischverzehr zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Omega-3-Fettsäuren Mangelerscheinungen Pescetarismus Vegetarianismus Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen Fischverzehr

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