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Kennen Sie diese Nahrungsmittelallergie, die vor allem kleine Kinder betrifft?!

Kennen Sie diese Nahrungsmittelallergie, die vor allem kleine Kinder betrifft?!Kennen Sie diese Nahrungsmittelallergie, die vor allem kleine Kinder betrifft?!

Kuhmilchallergie gehört zu den Nahrungsmittelallergien und zugleich zu den häufigsten Allergien bei Kindern. Unter Kuhmilchallergie leiden verschiedene Organsysteme wie Haut, Magen-Darm-Trakt oder die Atemwege.

Kuhmilchallergie betrifft bis zu 7,5% aller Säuglinge und Kleinkinder, kann sich aber in vielen Fällen (80%) auch wieder verlieren. Die Häufigkeit von Nahrungsmittelallergien hat in den letzten Jahren zugenommen.

 

  • Was verursacht Kuhmilchallergie?

Was ist Kuhmilchallergie?

Die Kuhmilchallergie gehört zu den Nahrungsmittelallergien. Die allergische Reaktion richtet sich gegen die Eiweiße (Proteine) in der Milch. Nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten (wie Butter, Quark oder Joghurt) reagiert das körpereigene Abwehrsystem überempfindlich auf diese Eiweiße. Häufig ist eine allergische Reaktion auf Alpha-Lactalbumin, Beta-Lactoglobulin und Casein. Die Kuhmilchallergie geht oft mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktoseintoleranz) einher.

Kuhmilchallergie - Ursachen

Allergie gegen Kuhmilch wird zum Teil durch die sogenannte frühe Sensibilisierung ausgelöst. Bei Früh- und auch Neugeborenen muss sich das Immunsystem im Darm erst entwickeln. Die Darmflora ist dabei in den ersten sechs Monaten nach der Geburt durchlässiger als später. Die Entwicklung der gesunden Barriere im Darm gegen Fremdstoffe ist noch nicht vollzogen und deswegen auch können die Eiweiße der Kuhmilch so leicht in den kindlichen Organismus gelangen und die Allergie auslösen. Schwere Darminfektionen mit Durchfall können das Risiko einer Kuhmilchallergie noch erhöhen.
Ein erhöhtes Risiko, eine Kuhmilchallergie zu entwickeln, haben insbesondere:

  • Kinder, die zwischen November und Januar geboren wurden
  • Kinder, die per Kaiserschnitt entbunden wurden
  • Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft rauchten
  • Kinder, die sich mit dem sogenannten Respiratorisches-Syncytial-Virus (ein häufiger Erreger von Atemwegserkrankungen) infiziert haben.

Das Risiko einer Allergie gegen Kuhmilch ist dabei erhöht, wenn die Eltern an einer Kuhmilchallergie leiden. Auch die Geschwisterkinder eines an Kuhmilchallergie erkrankten Kindes sind von der Kuhmilchallergie häufiger betroffen.

Kuhmilchallergie – Symptome

Die Symptome bei Kuhmilchallergie sind vielfältig und bei jedem Menschen unterschiedlich. Entweder treten sie direkt nach der Milchaufnahme oder erst Stunden bis Tage später. Zu den typische Beschwerden einer Kuhmilchallergie gehören:

  • Hautreaktionen, zum Beispiel Nesselfieber (Urikaria), Ekzeme und Neurodermitis
  • Verdauungsbeschwerden, zum Beispiel häufige Durchfälle, Blähungen, Darmkrämpfe, Darmentzündungen oder sogar blutiger Stuhl
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Depression und Schlafstörungen
  • Husten, Bronchitis und Asthma

In sehr seltenen Fällen kann es auch zum anaphylaktischen Schock, einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion, mit geschwollenem Gesicht und Hals sowie Atemnot kommen.

Kuhmilchallergie oder Laktoseintoleranz?

Sehr oft ist es nicht einfach direkt festzustellen, um welche Art der Intoleranz es sich handelt. Es gibt aber diverse Unterschiede zwischen den Beiden. Die Kuhmilchallergie tritt seltener auf und charakterisiert sich durch eine Reaktion des Immunsystems gegen die Eiweiße der Kuhmilch. Bei der Laktoseintoleranz fehlt den Betroffenen das Enzym, das den Milchzucker, die Laktose, aufspaltet. Blähungen oder Durchfall nach dem Verzehr von Milch treten dabei auf häufiger auf.

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