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Katzenallergie bedeutet nicht immer das Aus für die Katzenhaltung!

Katzenallergie bedeutet nicht immer das Aus für die Katzenhaltung!Katzenallergie bedeutet nicht immer das Aus für die Katzenhaltung!

Nach der Hausstaubmilbenallergie ist die Katzenallergie die zweithäufigste Allergie, die durch sogenannte Innenraumallergene ausgelöst wird. In etwa jedem sechsten deutschen Haushalt leben Katzen. Bei vielen Menschen sind sie ein Auslöser für unangenehme allergische Reaktionen. Verantwortlich dafür ist ein Allergen mit einigen geradezu tückischen Eigenschaften.

Als Katzenallergie (Katzenhaarallergie) bezeichnet man eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Eiweiße, die von Katzen abgegeben werden. Diese Eiweiße  sind  vor allem im Speichel und Urin der Katze zu finden und gelangen von da aus nach draußen. Eine unbehandelte Katzenallergie kann im Extremfall sogar Asthma bronchiale verursachen.

 

  • Was hilft bei Katzenallergie?

  • Was löst eine Katzenallergie aus?

Katzenallergie – Auslöser

Viele Menschen verwenden als Synonym für das Wort Katzenallergie den Begriff Katzenhaarallergie. Grund dafür ist die falsche Annahme, dass die feinen Haare der Katze Ursache für das Auftreten von allergischen Reaktionen sind. Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht die Haare der Katze für das Problem verantwortlich, sondern ein Eiweißstoff, der durch den Speichel, den Urin und die Hautdrüsen ausgeschieden wird.

Katzenallergie – Symptome

Katzenhaarallergie-Symptome kommen  in verschiedenen Bereichen des Körpers vor und variieren bei jedem Betroffenen. Insbesondere sind die Atemwege von einer Katzenallergie betroffen. Mit der Atemluft werden Allergene aus der Luft aufgenommen, die sich dann an den Schleimhäuten des Nasen-Rachen-Raums absetzen und allergische Reaktion mit folgenden Beschwerden verursachen:

  • Hustenreiz
  • Kratzen im Hals
  • starke Hustenanfällen (ähnlich Reizhusten)
  • Rachen und Hals können sich entzünden.
  • Niesreiz
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Im Extremfall: Atemnot

Auch die Augen sind besonders von der Katzenallergie betroffen. Unter brennenden, geröteten und juckenden Augen leiden viele Katzenallergiker. Bei vielen tränen auch die Augen.

Auch die Haut reagiert auf Allergene mit Rötung und Schwellung mit starkem Juckreiz. Häufig bilden sich große, juckende Pusteln (sogenannte Quaddeln), die jedoch meist auf die Bereiche begrenzt sind, die direkten Kontakt mit der Katze hatten. Sie können sich aber auch ausdehnen.

Katzenallergie- Behandlung

Die erste Regel zur Behandlung einer Katzenallergie ist einfach und zwar man sollte den Auslöser meiden - auch wenn das schwerfällt, in den meisten Fällen muss die Katze weggegeben werden. Ist die Katze aus dem Haus, ist es notwendig Polstermöbel, Teppichböden und alle Flächen gründlich zu reinigen. Trotzdem kann es aber vorkommen, dass die Allergene noch viele Monate später in der Wohnung zu finden sind.

Eine Katzenallergie bedeutet aber nicht zwangsläufig das Aus für die Katzenhaltung. Das Allergen Fel d 1, das für etwa 90 Prozent aller Katzenallergien verantwortlich ist, wird grundsätzlich von jeder Katze gebildet, aber es gibt welche Rassen, die weniger davon produzieren als andere. Zu den Katzenrassen, die sich für Allergiker eignen können, gehören z. B. Balinesen, Javanesen oder Orientalische Kurzhaarkatzen, sowie  Rex-Arten (wie z. B. die German Rex oder die Selkirk Rex), Sphynx und Sibirische Langhaarkatzen.

Juckreiz Allergie Katzenallergie Überreaktion des Immunsystems Innenraumallergene

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