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Insemination also eine Lösung für alle, die ungewollt kinderlos bleiben!

Insemination also eine Lösung für alle, die ungewollt kinderlos bleiben!Insemination also eine Lösung für alle, die ungewollt kinderlos bleiben!

Die Insemination oder Samenübertragung ist die am häufigsten angewandte Methode der künstlichen Befruchtung bei allen Paaren, die ungewollt kinderlos bleiben. Was Insemination überhaupt ist, wie sie abläuft und wann sie überhaupt in Frage kommt, erfahren Sie hier!

 

Als Insemination bezeichnet man eine Kinderwunsch-Behandlung, bei der die Befruchtung der Eizelle im Körper der Frau mit medizinischer Hilfe durchgeführt wird. Am häufigsten werden dafür die Samenzellen des Mannes direkt in die Gebärmutter der Frau übertragen (intrauterine Insemination). Die Insemination ist normalerweise schmerzfrei. Und kann auf zweierlei Weise erfolgen:

  • Was heißt Insemination?

  • durch die Übertragung des Samens vom Partner der Frau (homologe Insemination)
  • durch die Übertragung von Spendersamen (heterologe oder donogene Insemination)

Insemination – Ablauf

Der Samen wird am häufigsten direkt in die Gebärmutter übertragen und ist fast immer mit einer hormonellen Stimulation der Eierstöcke verbunden. Zur Anregung der Eizellreifung werden Medikamente in Form von Tabletten und/oder Spritzen eingesetzt und die Ultraschall-Untersuchungen sowie Hormonbestimmungen im Blut, die Auskunft über die Größe und die Reife des Eis geben. Anschließend kommt es zum entsprechenden Zeitpunkt zum Auslösen des Eisprungs und spätestens 36 Stunden später kommt es zur Samenübertragung.

Am Tag der Insemination wird frisches Sperma benötigt, deswegen masturbiert der Mann in einem speziellen Raum des reproduktionsmedizinischen Zentrums. Danach kommt es zu Aufbereitung von Sperma durch ihre Vermischung und Zentrifugation mit einer speziellen Flüssigkeit  im Labor. Auf diese Art werden die Samenzellen von der Samenflüssigkeit getrennt und gleichzeitig möglichst viele befruchtungsfähige Samenzellen herausgefiltert. Die Samenzellen werden dann mit einem dünnen Schlauch (Katheter) in die Gebärmutter eingebracht.

Voraussetzungen für Insemination

Eine homologe Insemination (mit dem Samen des Partners) kann dann durchgeführt werden, wenn

  • ein Paar keinen Geschlechtsverkehr haben kann,
  • die Zeugungsfähigkeit des Mannes infolge zu wenig oder nicht genügend beweglicher Samenzellen leicht eingeschränkt ist,
  • ein Paar seit längerer Zeit unfruchtbar ist und die Ursache unbekannt bleibt (idiopathische Infertilität).
  • bei der Frau der Zervixschleim zum Zeitpunkt des Eisprungs so beschaffen ist, dass die Samenzellen ihn entweder nicht durchdringen oder ihr Überleben darin nicht möglich wäre.

Eine Kinderwunsch-Behandlung heterologe oder donogene Insemination (mit dem Samen eines anderen Mannes) ist möglich, wenn

  • der eigene Partner unfruchtbar ist,
  • eine alleinstehende oder lesbische Frau ihr eigenes Baby haben möchte.
Kinderwunsch Sperma Unfruchtbarkeit Insemination Samenübertragung Übertragung des Samens Übertragung von Spendersame

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