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Impotenz durch Alkohol? Ist es wirklich möglich?

Impotenz durch Alkohol? Ist es wirklich möglich?Impotenz durch Alkohol? Ist es wirklich möglich?

Ohne Frage gehört der übermäßige Konsum von Alkohol zu den größten Risikofaktoren, die man für eine erektile Dysfunktion verantwortlich machen kann, doch das bedeutet immer noch nicht, dass man einem Glas Wein oder kleinem Bier am Abend definitiv Ade sagen muss.

 

Übermäßiger Alkoholkonsum – Nervengift und Grund für Impotenz

Ein Blutalkoholspiegel von 0,4-0,5 Promille beeinträchtigt die Potenz, ab 1 Promille ist die Erektionsfähigkeit meistens komplett aufgehoben. Männer, die nur in Ausnahmefällen übermäßig Alkohol trinken, sind aber nur vorübergehend impotent. Anders sieht es bei Alkoholkranken aus, die mehr als 600 g Alkohol pro Woche trinken. Das geschieht, weil die stimulativen Reize vorübergehend nicht mehr umgesetzt werden können. In diesem Fall kann der Alkohol das zentrale und periphere Nervensystem schädigen, was unter anderem dazu führt, dass die Nervenzentren in Gehirn und Rückenmark keine Impulse zu den Penisnerven aussenden können.

  • Wie schadet Alkohol dem Körper?

  • Wie beeinflußt Alkohol den Potenz?

Übermäßiger Alkoholkonsum und senkender Testosteronspiegel

Testosterone spielen vor allem für die Libido eine Rolle, sie beteiligen sich aber auch an den physiologischen Prozessen der Erektion und sorgen unter anderem für die elektrische Reizbarkeit der Schwellkörper und unterstützen die Fähigkeit der Schwellkörpermuskulatur zu entspannen (Relaxationsfähigkeit) und damit die Erektion.

Laut vielen Studien leiden unter dem übermäßigen Konsum von Alkohol nicht nur die Nerven, sondern auch der Hormonhaushalt. Die Störungen des Hormonhaushalts können Hormonstörungen auslösen, die das Absinken des Testosteronspiegels verursachen und damit eine körperliche Verweiblichung zur Folge haben. Übermäßiger Alkoholgenuss kann wegen der Produktion von Prolaktin, einem Sexualhormon, das bei der Frau für die Milchbildung sorgt und beim Mann den zentral vermittelten Penisreflex unterdrückt, bei manchen Männern sogar die Brustansätzen verursachen. Im Endeffekt verringert sich durch den gesenkten Testosteronspiegel auch die Lust auf Sex.

Übermäßiger Alkoholkonsum und die psychosoziale Situation

Neben den rein organischen Gründen kann auch die psychosoziale Situation zu Problemen der Potenz führen. Viele Alkoholiker leiden unter Depressionen oder haben Beziehungsprobleme, die zwar nicht in jedem Fall Erektionsstörungen hervorrufen, aber fördern sie sie oft erheblich.

Obwohl übermäßiger Alkohol oft die Ursache einer Impotenz (erektile Dysfunktion) ist, sollte man nicht vergessen, dass ein Glas Bier oder ¼ Wein  sich positiv auf die erektile Dysfunktion auswirken können. Alkohol erweitert die Blutgefäße auch im Penis, wodurch auch mehr Blut in den Penis fließt, dass ja für die Erektion notwendig ist (Bluteinstrom = Erektion). 

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