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Hormonstörungen bei Frauen. Ursachen und Behandlung!

Hormonstörungen bei Frauen. Ursachen und Behandlung!Hormonstörungen bei Frauen. Ursachen und Behandlung!

Hormone sind chemische Botenstoffe, die eine wichtige Rolle in vielen Vorgängen im Körper spielen– vom Wasserhaushalt über den Blutdruck bis hin zur Schwangerschaft. Hormone dienen vor allem als Informanten zwischen dem Gehirn und den übrigen Organen und Geweben des Körpers.

 

Was sind Hormonstörungen und wie entstehen sie?

Als Hormonstörungen bezeichnet man krankhafte Schwankung der Hormonspiegel des Körpers. Problematisch werden diese Schwankungen, wenn sie Symptome nach sich ziehen und für den Betroffenen mit Leidensdruck verbunden sind. Da Hormone, Steuer- und Zielorgane ein komplexes System bilden, kann jede Änderung an einer Stelle Anpassungen an vielen anderen Orten bedingen.

  • Was verursacht eine Hormonstörung?

Hormonstörungen – Ursachen

Es gibt hormonell vielfältig bedingte Störungen des Fettstoffwechsels oder der Zeugungsfähigkeit, der Stimmungen, des Schlafrhythmus oder des Verhaltens. Zu den möglichen Ursachen gehören:

  • eine genetische Veranlagung
  • Umwelteinflüsse
  • Stress
  • organische Erkrankungen
  • Medikamenteneinnahme
  • Tumore
  • andere organschädigende Einflüsse der Hormonregulierung

Hormonstörungen bei Frauen

Der weibliche Körper ist in den verschiedenen Lebensphasen - Pubertät, fruchtbare Jahre, Wechseljahre, Alter – unterschiedlichen Veränderungsprozessen unterworfen, die wesentlich von Hormonen gesteuert werden. Die Geschlechtsreifung in der Pubertät löst in den Geschlechtsorganen ihre Funktion aus und steuert sie. In einem monatlichen Zyklus, der von den Hormonen des Hypothalamus, der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und den Eierstöcken gesteuert wird, bereitet sich der weibliche Körper auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Mit den Wechseljahren klingen diese Prozesse jedoch nach und nach aus.

Da die Hormone im Blut in sehr kleinen Konzentrationen zirkulieren und nach kurzer Zeit abgebaut werden, unterliegt der Aufbau und Abbau der Hormone einer exakten Regulierung. Kommt es zu einem Ausfall eines Hormons oder wird zu viel oder zu wenig einer Substanz produziert, kommt es zu Störungen im Stoffwechsel des Organismus. Diese Störungen lösen in der Regel charakteristische Krankheitsbilder aus.

Menstruationsstörungen

Zu den Menstruationsstörungen (auch Zyklusstörungen oder Blutungsanomalien genannt) gehören hormonale Störungen, besonders in der Hypothalamus-Hypophysen-Eierstock-Achse, die sich meist auf den Monatszyklus auswirken und sich in unterschiedlichen Menstruationsstörungen bis hin zur Unfruchtbarkeit äußern. Als Menstruationsstörungen werden Abweichungen vom normalen Monatszyklus bezeichnet, die sich entweder als Veränderung der Dauer und/oder der Stärke der Blutung oder des Abstands zwischen den Blutungen äußern. Das Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe) und starke Regelschmerzen gehören ebenfalls zu den Menstruationsstörungen.

Hormonstörungen – PCO Syndrom

PCO-Syndrom ist eine Hormonstörung, die durch eine gestörte Funktion der Eierstöcke verursacht wird und zum Beispiel zur Entstehung von vielen kleinen Zysten (polyzystische Ovarien) führt. Häufig ist PCOS eine Ursache für unerfüllten Kinderwunsch.

PCO-Syndrom liegt vor, wenn mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt werden:

  • Zyklusstörungen: seltener oder fehlender Eisprung (Anovulation), lange Abstände zwischen den Regelblutungen (Oligomenorrhoe), Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe)
  • Erhöhter Spiegel männlicher Sexualhormone (Androgene) im Blut und/oder äußere Anzeichen eines Androgenüberschusses ("Vermännlichung")
  • Zahlreiche kleinblasige Veränderungen der Eierstöcke (polyzystische Ovarien)
Menstruationsstörungen Zyklusstörungen Hormonstörungen Hormonstörungen bei Frauen PCO-Syndrom

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