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Homöopathie - Medizin oder Hokuspokus? Wie wirkt?

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Bekanntlich greifen verzweifelte Menschen nach dem rettenden Strohhalm und das ganz besonders, wenn es um die Gesundheit und das eigene Leben geht.
Wenn die klassische Medizin ihre Möglichkeiten ausgeschöpft oder versagt hat, suchen Kranke und Angehörige nach alternativen Behandlungsansätzen und geraten nicht selten an Betrüger und Quacksalber.

Doch ist Homöopathie wirklich in die unseriöse Kategorie der Heilmethoden einzuordnen?
Warum vertrauen immer mehr auch nicht sterbenskranke Menschen der alternativ – natürlichen Heilwirkung von Belladonna, Globuli und Co?

 

Was ist Homöopathie?

Der Begriff Homöopathie entstammt dem altgriechischen, bedeutet wörtlich „ähnliches Leiden“ und bezeichnet eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, deren Grundthese auf dem Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ beruht. Die sanfte Reiz- und Regulationstherapie soll körpereigene Abwehrkräfte wecken und den Körper bei der Heilung unterstützen. Die Homöopathie kennt heute ungefähr 2500 verschiedene Arznei- und Wirkstoffe, die aus Mineralien, Pflanzen, Tieren und Tierprodukten gewonnen werden.

  • Was ist Homöopathie?

  • wie wirkt Homöopathie auf die Psyche?

 

Wie wirkt Homöopathie?

Grundansatz ist die Annahme, dass Mittel, die in hohen Dosierungen eine Krankheit auslösen können, diese in niedriger Dosierung auch zu heilen vermögen. Jeder homöopathische Arzneistoff ruft bei einem gesunden Menschen verschiedenste Symptome hervor, die bei erkrankten Patienten mit gleichem Beschwerdebild zur Heilung führen. Der praktizierende Homöopath erstellt eine Anamnese, in dem er alle Symptome und Besonderheiten des Patienten zu einem Gesamtbild und bestimmten Hauptkriterien zusammenstellt. Entsprechend dieser Kriterien wählt der Mediziner das passende homöopathische Mittel aus und beurteilt die Reaktion des Körpers. Ob Globuli oder Tropfen, homöopathische Mittel werden immer verdünnt, in sogenannten Potenzierungen verabreicht, da der reine Wirkstoff zu starke körperliche Reaktionen auslösen würde.
Homöopathie stimuliert die Selbstheilungskräfte des Patienten. Die Grenzen der Heilwirkung erreicht die Homöopathie bei Erkrankungen der Organe, zerstörtem Gewebe und wenn der Körper seine Reaktionsfähigkeit verloren hat.

Kann der Glauben heilen?

Obwohl mehrere Studien die medizinische Unwirksamkeit der homöopathischen Präparate belegen, stellen viele Patienten dennoch eine positive Auswirkung auf das subjektiv empfundene körperliche Wohlbefinden fest. Kann man, darf man der Homöopathie jegliche medizinische Wirksamkeit abschreiben und die heilende Wirkung ausschließlich dem Placebo Effekt zuordnen?
Davon ausgehend, dass die heilende Kraft der Natur schon seit Tausenden von Jahren Menschen von den verschiedensten Gebrechen kuriert, ist diese Frage wohl mit nein zu beantworten. Wie so oft liegt die Wahrheit wohl in der Mitte, denn selbst wenn der homöopathische Behandlungserfolg nur auf Einbildung beruht, darf nicht vergessen werden, dass der Glaube Berge versetzen kann.
Der Glaube an die Wirksamkeit einer Behandlung wirkt sich erwiesener Massen positiv auf die Psyche und somit auf die Gesundung des Patienten aus.

Zusammenfassend kann dem Heilungssuchenden immer die Kombination von klassischen und alternativen Behandlungsmethoden empfohlen werden.

 

 

 

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