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Holunder - heilige Pflanze mit dunkelroten Beeren

Holunder -  heilige Pflanze mit dunkelroten Beeren Holunder - heilige Pflanze mit dunkelroten Beeren

Der Holunder war wahrscheinlich schon in der Steinzeit bekannt. Bereits in der Jungsteinzeit war die Holunderpflanze ein Nahrungsmittel für die damaligen Menschen. Der Holunder wurde schon seit jeher als heilige Pflanze, als ein mächtiger Pflanzengeist und auch als ein Zauberbaum bezeichnet. Holunder wurde früher in jedem Bauerngarten gepflanzt, um gute Hausgeister anzuziehen, die das Haus und Hof beschützen sollten.

Der Holundersaft aus den dunkelroten, fast schwarzen Beeren, die mancherorts auch Fliederbeeren genannt werden, ist sehr reich an Vitaminen C und B2 sowie ätherischen Ölen und Mineralstoffen und bietet viele gesundheitlichen Vorteile.

 

  • Wie gesund ist Holunder?

  • Wie wirkl Holunder?

Die in den Beeren enthaltenen Anthocyane wirken stark antioxidativ und schützen die Körperzellen vor dem Angriff freier Radikalen. Dank der antioxidativen Wirkung werden die Körperzellwände stabilisiert und das Immunsystem zusätzlich gestärkt. Auch bei einer beginnenden Erkältung oder einem grippalen Virusinfekt ist Holundersaft als altbewährtes Hausmittel, das Erkältungskrankheiten im Keim erstickt, sehr beliebt und wirksam.

Anwendungsgebiete des Holunders

Holunderblüten und -beeren gehören zu den traditionellen und bewährten Mitteln gegen Fieber, Schnupfen und Husten. Zu den weiteren Anwendungsgebieten der Heilpflanze gehören:

  • Abszesse
  • Abwehrschwäche
  • Akne, Ekzeme, Juckreiz
  • Angina pectoris
  • Arteriosklerose
  • Arthritis
  • Asthma, Atemwegserkrankungen ,Bronchitis, Erkältungen, Fieber, grippale Infekte, Halsschmerzen, Katarre der Atemwege und der Nebenhöhlen, Kehlkopfentzündung, Nebenhöhlenentzündung
  • Augenentzündung, Bindehautentzündung
  • Blähungen, Leberschwäche, Magen-Darm-Entzündung, Verstopfung
  • Cellulite (Orangenhaut), Falten
  • Diabetes
  • Fußschweiß, geschwollene Füße
  • Hämorrhoiden
  • Harndrang, Harnsteine, Nierenschwäche, Blasenentzündung
  • Hautentzündungen, Mitesser, Sonnenbrand, Wunden, Verbrennungen
  • Herpes
  • Kniegelenksentzündung, Knieschmerzen
  • Kreislaufschwäche
  • Kopfschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen
  • Ohrenschmerzen
  • Osteoporose (Knochenschwäche)
  • Prellung, Quetschung, Rheuma
  • Schlafstörungen
  • Übergewicht

Aus den Blüten und den Beeren des Holunders lässt sich ein Tee zubereiten. Die Blüten kann man auch zur Inhalation oder für die Herstellung eines Badezusatzes verwenden.

Bei der Einnahme von Holunderblüten ist mit Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Mitteln nicht zu rechnen. Es sind derzeit auch  keine Gegenanzeigen bekannt. Man sollte nur auf unreife Früchten aufpassen. Diese enthalten die Substanz Sambunigrin, die Übelkeit und Erbrechen hervorrufen kann.

Schlafstörungen Diabetes Kopfschmerzen Blähungen Holunder

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