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Himbeere, Johannisbeere und Brombeere – auf die Beeren fertig los!

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Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist Beerenzeit, glänzend und prall hängen die fruchtigen, süßen oder säuerlichen Beeren an den Sträuchern in unseren Gärten. Die kleinen Kunstwerke locken Groß und Klein mit ihren intensiven Farben und verführen mit betörendem Duft nach Sommer zum Naschen.

Frisch abgepflückt vom Strauch in den Mund oder zu köstlichen Früchtedesserts, Kompott und Marmeladen verarbeitet, die mit Sonnenlicht aufgetankten Vitaminbomben schmecken einfach himmlisch.

 

Was sind Beeren?

Im klassischen Sprachgebrauch wird der Begriff Beere für alle kleinen, süßen, an Sträuchern wachsenden Früchte verwendet. In der Botanik gelten Beeren als Schließfrüchte, die aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgehen, diesen mit einer kompletten Fruchtwand umschließen und auch beim Eintritt der Reife noch fleischig und saftig sind.

  • Wie gesund sind Beeren?

  • Welche Inhaltsstoffe haben Johannisbeeren?

 

Worin unterscheiden sich Himbeeren und Brombeeren von der Johannisbeere?

Himbeeren und Brombeeren gehören ebenso wie die Erdbeere zur Gattung der Rosengewächse und sind keine Beeren im Sinne der Definition. Himbeeren und Brombeeren gehören der gleichen Gattung an und sind Sammelfrüchte, die bei Reifung eine fleischig saftige Scheinbeere als Fruchtboden für die eigentliche Frucht bilden. Viele kleine, fleischige Steinfrüchte setzen sich zu einem beerenähnlichen Gebilde zusammen. Die Johannisbeere hingegen gehört zur Familie der Stachelbeergewächse und deshalb zum klassischen Beerenobst.

Die Verwendung von Beeren in der Küche

Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren sind saftige, schmackhafte Früchte, die sich frisch gepflückt vom Strauch sofort zum Verzehr eignen. Beliebt sind sie wegen ihrer kräftigen Farben und des zuckersüßen bis leicht säuerlichen Wohlgeschmacks auch in Obst- oder Fruchtsalaten, als Marmeladen, Gelee, Sorbets oder Kuchenbelag. Ausgepresst werden die Früchte zu gesunden aromatischen Säften hergestellt. Kenner und Liebhaber wissen ebenfalls, wie man die Früchte zu delikatem Wein oder Likör vergärt. In der ersten Maihälfte gepflückte Blätter von Brombeere, Himbeere und Johannisbeere können zur Herstellung von köstlichem Tee verwendet werden.

Gesundheitliche Aspekte

Getrocknete Blätter, der schwachbehaarten Brombeerarten enthalten Gerbstoffe, Flavonoide, Fruchtsäuren und etwas Vitamin C. Der Gerbstoffgehalt begründet die Eignung der getrockneten Blätter als Mittel gegen Durchfall, Entzündungen im Mund- und Rachenraum und zu Waschungen bei chronischen Hauterkrankungen. Weiterhin behaupten alte Schriften, dass Früchte und Blüten harntreibend sind und ein Aufguss in Wein gegen Gallensteine hilft. Auch dem Saft der schwarzen Johannisbeere werden Heilkräfte zugesprochen. Antibakteriell, durchblutungsfördernd, reich an Vitamin C und entzündungshemmend wirkend, wird Johannisbeersaft zur Heilung von Halsentzündungen, rheumatischen Erkrankungen und Gelenkentzündungen verwendet. Kalium schwemmt überschüssiges Wasser aus dem Körper und hat eine blutdrucksenkende Wirkung.

 

 

 

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