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Henna und ihre heilende Kraft!

Henna und ihre heilende Kraft!Henna und ihre heilende Kraft!

Henna ist eine Pflanze, die in warmen Ländern mit trockenen Böden vorkommt. Sie ist strauchartig bis hin zur Wuchsform eines kleinen Baumes und gehört zu den Weiderich-Gewächsen. Die Gattungsbezeichnung ist „Lawsonia inermis“ – 1735 nach Isaac Lawson benannt. Inermis bedeutet unbewehrt. Bei Lawsonia kommen Dornen nur sehr vereinzelt an Kurztrieben vor. Der stark verzweigte Strauch wird 2 bis 8 Meter hoch und kommt in vielen verschiedenen regionalen Ausprägungen vor. Seine dünne Rinde ist weiß oder graubraun.

Henna
hat gegenständige Blätter, die an kurzen Stielen sitzen. Sie sind silbrig-grün, ganzrandig und haben eine glatte Oberfläche und eine elliptische oder lanzettliche Form. Die winzigen, meist rosafarbenen oder rötlichen Blüten stehen auf kolbenartigen Blütenständen eng beieinander. Der Henna Strauch blüht fast das ganze Jahr über. Aus den Blüten entstehen bis zu 1 cm große kugelige schwarze Kapselfrüchte, die eine Vielzahl von weichen Samen enthalten.

 

  • Wozu wird Henna angewendet?

  • Wie gesund ist Henna?

Anwendung von Henna als Heilmittel

Die heilende Kraft der Henna ist bei uns nicht sehr bekannt. Neutrales (farbloses) Henna-Pulver wird aus den im Frühjahr gepflückten Blättern gewonnen und als Hautpflegemittel und als Haarkur verwendet. Rotes Henna stammt aus den im Herbst gesammelten Blättern. Vorwiegend wird sie in unseren Breiten als Haarpflege- und Färbemittel verwendet. Die Anwendung auf Haar und Kopfhaut bringt eine antiseptische Wirkung hervor und hilft bei Kopfhautproblemen und gegen Haarausfall.

Mit Henna kann man also nicht nur seine Haare rot färben und rote Haut-Tattoos herstellen. In der ayurvedischen Medizin wird es auch heute noch zur Behandlung diverser Erkrankungen und zur Schmerzlinderung eingesetzt. Henna Rinden-Extrakte wirken bei Nervosität beruhigend und schlaffördernd. Die Paste aus Henna Pulver reduziert auf Hand und Fußsohlen aufgetragen effizient übermäßige Schweißbildung und wirkt besonders im Sommer angenehm kühlend auf den gesamten Körper.Die antibiotischen Eigenschaften des alten Heilmittels beseitigen Schuppen auf der Kopfhaut und desinfizieren Hauterkrankungen wie Flechten, Ekzeme und Windpocken-Pusteln. Da die Henna auch antimykotisch wirkt, kann man sie auch gegen Fußpilz einsetzen. Dazu wird die Paste ebenfalls äußerlich aufgetragen.

In Form eines aus den getrockneten Blättern hergestellten Absuds kann man mit ihr auch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma und Leberentzündungen, Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Husten, Erkältungskrankheiten, den gestörten Monatszyklus bei Frauen und Schmerzen jeder Art behandeln. Die durchblutungsfördernden Eigenschaften der Henna Paste nutzen Patienten mit Haarausfall, indem sie sie auf die betroffenen Kopfhaut-Partien auftragen. Die Henna Wirk-Substanzen sorgen für eine optimale Durchblutung des Haarbodens und Versorgung der Haarwurzeln mit wichtigen Nährstoffen.

Im Prinzip ist Henna anzuwenden bei:

  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Schuppen
  • Hautkrankheiten
  • Fußpilz
  • Atemwegserkrankungen

Eine Anwendung von Henna sollte während Schwangerschaft und Stillzeit vermieden werden, ebenso die Anwendung bei Kindern.

Schlafstörungen rheuma Schuppen Henna

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