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Haarausfall beim Mann - wenn Haare zu einem echten Problem werden

Haarausfall beim Mann - wenn Haare zu einem echten Problem werdenHaarausfall beim Mann - wenn Haare zu einem echten Problem werden

Es beginnt mit Geheimratsecken, die Stirn wird höher, das Haar am Hinterkopf immer dünner. Jeder zweite Mann leidet unter mehr oder weniger starkem Haarausfall. Gerade jüngere Männer sind oft verzweifelt, wenn sie bemerken, dass ihnen die Haare ausfallen. Viele suchen nach einer wirksamen Behandlung, um ihren Haarausfall dauerhaft zu stoppen.

Es sind viele Mythen über Haarausfall im Umlauf: Zu häufiges Waschen der Haare sei schädlich, bestimmte Shampoos würden die Haare stark belasten, so dass sie schneller ausfallen. Viele Betroffenen trauen sich kaum noch, ihre Haare zu kämmen oder zu waschen, da sie jedes Mal viele Haare verlieren. Diese Mythen sind jedoch tatsächlich nichts weiter als Mythen. Für Haarausfall gibt es immer konkrete medizinische Gründe.

  • Was tun bei Haarausfall bei Männern?

Gründsätzlich unterscheidet man zwei Arten des Haarausfalls. Dies sind:

  • Erblicher Haarausfall

Wer unter erblichem Haarausfall leidet, auch androgenetische Alopezie genannt, hat das Problem, dass seine Haarwurzeln überempfindlich gegenüber dem körpereigenen Hormon Dihydrotestosteron (DHT) sind. Dies kann bei Frauen und Männern gleichermaßen auftreten. Die erbliche Form von Haarausfall zeigt sich daran, dass die Haare an einigen Stellen auf dem Kopf besonders stark ausfallen. Die Haare sind geschrumpft und der Haardurchmesser verkleinert. Auch wenn die Haare verkümmert sind, sind die Haarwurzeln meist noch vorhanden und die Haare lassen sich wieder stimulieren. Bei Männern sieht man, dass die Haare über der Stirn zurückweichen und sich an den Schläfen lichten. Im weiteren Verlauf kommt es zum Verlust der Hinterkopfhaare. Man kann diesen Prozess aber aufhalten, Haarausfall stoppen und manchmal sogar umkehren.

  • Diffuser Haarausfall

Wer hingegen diffusen Haarausfall (diffuses Telogeneffluvium) hat, bemerkt, dass seine Haare gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt ausfallen. Stoffwechselstörungen, bestimmte Medikamente, eine Strahlenbehandlung (beispielsweise bei Tumorerkrankungen), Mangelerscheinungen, Stress oder Gifte aus der Umwelt können Schuld daran sein. Dieser Haarausfall tritt auf der ganzen Fläche der Kopfhaut auf. Die Haare werden meist dünner und fallen dann aus. Normalerweise kann man diese Art Haarverlust rückgängig machen. Hilfe bei Haarausfall ist in der Regel möglich.

Mögliche Hilfe bei erheblichem Haarausfall

Bei erblichem Haarausfall kann man eine Lösung zum dauerhaften Auftragen auf die betreffenden Haarstellen, beispielsweise mit dem Wirkstoff Alfatradiol, wählen (einmal täglich). Diese Behandlung ist sowohl für Frauen wie für Männer geeignet. Wichtig ist, dass der Arzt die Ursache des Haarausfalls zuvor abklärt.

Mögliche Hilfe bei diffusem Haarausfall

Wer unter diffusem Haarausfall leidet, kann von Kapseln mit B-Vitaminen, Proteinen, Aminosäuren und medizinischer Hefe profitieren. Sie reduzieren oft den Haarausfall undstimulieren das Haarwachstum. Wichtig ist, dass die Einnahme langfristig, mindestens sechs Monate, erfolgt.

Auch bei Haarausfall gilt, was bei vielen Erkrankungen empfohlen wird. Man sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten und Stress möglichst vermeiden. Gleichzeitig sollte man für ausreichend Schlaf und Bewegung sorgen. Bei erblichem Haarausfall (der hormonabhängig ist) kommt man allerdings um eine möglichst frühzeitige Behandlung mit einer DHT-hemmenden Lösung nicht herum.



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