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Geschwollene Füße als Flüssigkeitsansammlungen in den Füßen. Wann sind sie gefährlich?

Geschwollene Füße als Flüssigkeitsansammlungen in den Füßen. Wann sind sie gefährlich?Geschwollene Füße als Flüssigkeitsansammlungen in den Füßen. Wann sind sie gefährlich?

Von geschwollenen Füßen sind besonders ältere Menschen betroffen. Man bezeichnet geschwollene Füße auch als ein relativ weit verbreitetes Alltagsphänomen und zwar viele klagen allabendlich über Flüssigkeitsansammlungen in den Füßen. Häufig klingen die Beschwerden umgehend ab, wenn die Füße ein wenig hochgelegt werden. Das gesundheitliche Risiko sollte allerdings nicht unterschätzt werden, da die geschwollenen Füße durchaus auf schwerwiegende Erkrankungen zurückgehen können.

 

Geschwollene Füße – was ist das überhaupt?

Als geschwollene Füße bezeichnet man sämtliche Schwellungen im Bereich unterhalb des Knöchels. Diese können den gesamten Fuß oder lediglich einzelne Zehen betreffen. Geschwollene Füße  sind  also Wasseransammlungen (Ödeme) innerhalb des Gewebes. Das Wasser entstammt dem Gefäßsystem des jeweiligen Beines und positioniert sich im umliegenden Gewebebereich, so dass die Flüssigkeitsmenge im Körper wesentlich höher ist als die Menge, welche der Körper abbauen kann. Ödeme kommen nicht allein an Fuß oder Bein vor, sondern erscheinen im gesamten Körper je nach Erkrankung der Person. Geschwollene Füße sind somit ein Anzeichen für eventuelle Störung im Venensystem.

  • Was verursacht geschwollene Füße?

Geschwollene Füße – Ursachen

Geschwollene Füße werden durch veränderte Druckverhältnisse zwischen dem Gewebe und den Gefäßen verursacht. Dies kann entweder durch wesentlich zu langes Stehen oder Sitzen, Überlastung sowie mangelnde Bewegung oder durch eine genetisch veranlagte Venenschwäche ausgelöst werden. Während einer Schwangerschaft sind geschwollene Füße das Resultat eines veränderten Hormonhaushalts.

Auch verschiedene Erkrankungen der inneren Organe können potentielle Auslöser für Schwellungen der Füße sein. Zu den häufigsten Erkrankungen, die geschwollene Füße verursachen, gehören:

  • Herzkrankheiten wie Herzklappenfehler oder Herzinsuffizienz
  • Venenschwäche
  • Hormonstörungen
  • Vaskulitiden (Gefäß entzündungen)
  • Erkrankungen der Nieren, Leber und Schilddrüse wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion, die sogenannte Stauungsleber und Leberkrebs, Nierenentzündungen.

Begleitende Symptome können bei den Organleiden unspezifische Beschwerden verursachen wie: chronische Müdigkeit

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Flankenschmerzen
  • heftige stechende Schmerzen in der Nierengegend
  • Blut im Urin (Hämaturie)

Geschwollene Füße – Diagnose

Geschwollene Füße sollten sollten vor allem ärztlich untersucht werden, um festzustellen, ob die Ursache an einer Grunderkrankung liegt oder welche anderen Hintergründe die Ödeme ausgelöst haben. Zur Stellung einer Diagnoseerstellung wird als Erstes die äußere Erscheinung der Füßen in Augenschein genommen und mittels der Finger auf die Ödeme des Gewebes zu drücken. Wenn die entstandene Delle eine Zeit bestehen bleibt, ist dies ein eindeutiger Hinweis auf Flüssigkeitseinlagerungen. Zur Diagnoseerstellung sind auch eine Ultraschalluntersuchung sowie Phlebographie (Venenuntersuchung mittels Kontrastmittel) behilflich, die detaillierte Informationen verschaffen.

 

 

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