2 609 Erfahrungsberichte für Medikamente, Supplemente und Kosmetik
10 946 Produkte in 205 Kategorien

Erektionsstörungen - Wenn Männer in der Liebe nicht ihren Mann stehen.

potenzstörung saniterapotenzstörung sanitera

Ein enorm wichtiges Problem der Männer – und zugleich ein Tabu-Thema. Mit dem Totschweigen kommt man da aber nicht weiter. Bis zu sechs Millionen deutsche Männer und zugleich jeder fünfte Mann über 30 Jahre in Deutschland leiden unter Erektionsstörungen - Tendenz steigend. Dabei leiden nicht nur ältere sondern auch viele jüngere Männer unter Erektionsstörungen. Bisher war die lebenslange Einnahme von Medikamenten einzige Lösung und einzig wirksame Therapie. Laut den neusten Studien sind die Erektionsstörungen bei vielen Männern heilbar.

Wie die Erektionsstörungen entstehen und wie man die heilen kann und ob die überhaupt heilbar sind, erfahren Sie hier.

Zuerst muss man den Dingen auf den Grund gehen und die Frage beantworten, was die Erektionsstörungen eigentlich sind und wie sie überhaupt entstehen?

Als Erektionsstörung bezeichnet man eine erektile Dysfunktion (Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, Impotentia coeundi von lateinisch coire ‚zusammengehen‘, ‚sich begatten‘, vgl. Koitus ,im Volksmund auch Impotenz) ist eine Sexualstörung, bei der es einem Mann über einen längeren Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten.

  • Was ist Erektionsstörung?

  • Welche Ursachen haben Erektionsstörungen?

 

Erektionsstörungen: körperliche Ursachen

Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die mit einer Erektilen Dysfunktion in Verbindung stehen. Zu den wichtigsten gehören:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Die Gefäßverkalkung (Arterienverkalkung, Arteriosklerose) ist die häufigste Ursache der Impotenz. Auch die Koronare Herzkrankheit (KHK), der Bluthochdruck (Hypertonie) oder ein zu hoher Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie) können eine Erektile Dysfunktion auslösen. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) wird in der Regel durch das Rauchen verursacht. Auch Übergewicht wirkt sich negativ auf die Gefäße aus.
Sind die Arterien verkalkt, fließt nicht genügend Blut in den Penis. Umgekehrt kann das Blut auch zu schnell wieder aus dem Penis fließen, manchmal geschieht auch beides. Das Resultat ist aber, dass die Blutmenge in den Schwellkörpern des Penis nicht mehr für eine befriedigende Erektion ausreicht.

Zuckerkrankheit ( Diabetes mellitus): Die Impotenz ist eine der häufigsten Folgen der Zuckerkrankheit bei Männern. Die Zuckermoleküle lagern sich an den Wänden der Blutgefäße ab. So fließt nicht genug Blut in die Schwellkörper – der Penis bleibt schlaff.
Hormonelle Störungen, vor allem ein niedriger Testosteronspiegel. Wird nicht genug des männlichen Geschlechtshormons gebildet oder freigesetzt, schwächt dies die Erektionsfähigkeit.

Neurologische Erkrankungen: Damit eine Erektion entsteht, müssen Nervensignale aus dem Gehirn an den Penis gesendet werden. Nervenkrankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson, ein Schlaganfall oder Tumoren können die Signalübermittlung stören.

Eine Schädigung des Rückenmarks kommt auch als Ursache der Impotenz infrage. Hier kommt es zu Störungen des für die Erektion verantwortlichen Reflexes. Ein Beispiel ist die Querschnittslähmung. Aber auch ein Bandscheibenvorfall kann die Weiterleitung der Nervenimpulse beeinträchtigen.

Operative Eingriffe
im Beckenraum - hier können die Nervenbahnen vom und zum Penis geschädigt werden. Ein Beispiel ist die Entfernung der Vorsteherdrüse bei Prostatakrebs. Impotenz ist eine häufige Folge dieses Eingriffs.

Verletzungen des Schwellkörpers oder des Penis können bewirken, dass das Glied bei sexueller Erregung nicht mehr steif wird.

Genitale Fehlbildungen können ebenfalls für eine Impotenz verantwortlich sein.

 

Erektionsstörungen: psychische Ursachen

Bei vielen Männern ist die Ursache für die Impotenz rein psychisch bedingt, vor allem bei jüngeren Männern. Sexualwissenschaftler und Psychologen sehen Potenzprobleme vor allem als verschlüsselte Botschaften von Körper und Seele.
Wenn der Penis streikt, können folgende seelische Faktoren dahinter stecken:

  • Depression
  • Stress, Leistungsdruck
  • Hemmungen, Ängste
  • Fehlende Selbstsicherheit
  • Protest gegen das "Starker-Mann-Sein-Müssen“
  • Partnerschaftskonflikte
  • Persönlichkeitskonflikte, z. B. eine nicht eingestandene Homosexualität

Erektionsstörungen: andere Ursachen

Auch die Einnahme der bestimmten Medikamenten kann eine Erektile Dysfunktion verursachen. Beispiele sind Mittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Betablocker – sie senken den Blutdruck.

Die Impotenz  kann auch durch einen übermäßigen und dauerhaft erhöhten Alkoholkonsum entstehen. Alkohol greift die Nerven im Gehirn und Rückenmark an und schädigt insbesondere die Nervenendigungen (Polyneuropathie).

Die Erektionsstörungen belasten den Mann in allen Altersabschnitten und führen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität, weshalb der frühzeitige Besuch beim Urologen von großer Wichtigkeit ist. Ganz allgemein lassen sich Erektionsstörungen umso besser behandeln, je früher sie diagnostiziert und abgeklärt werden. Vegessen Sie das nicht und lassen Sie sich so schnell wie möglich von Ihrem Arzt beraten. Schweigen und nichts machen ist hier keine gute Lösung.

 

 

 

 

 
 
Erektion Erektionsstörungen Männer Impotenz Sexualstörung

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Wählen Sie eine Bewertung.
Bewertung:

Inhalt des Erfahrungsberichtes korrekt eingeben [min. 60 Zeichen]

Bitte Ihren Name korrekt eintragen!Ihr Name:

Kommentar zur Bewertung
Ihr Name:
Meinemedi.de ist die unabhängige Informations- und Bewertungsdatenbank mit 2 609 Erfahrungsberichten von Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetik 10 946 Produkte in 205 Kategorien.