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Cholesterin als eine lebenswichtige Substanz! Alles über Cholesterin!

Cholesterin als  eine lebenswichtige Substanz! Alles über Cholesterin!Cholesterin als eine lebenswichtige Substanz! Alles über Cholesterin!

Kaum eine körpereigene Substanz stiftet mehr Verwirrung und Verunsicherung als Cholesterin. Über Cholesterin und den Cholesterinspiegel wird viel gesprochen. Doch was ist gutes und schlechtes Cholesterin und was ist gemeint wenn von Cholesterin senken gesprochen wird?

 

Cholesterin

Der Begriff Cholesterin stammt aus dem griechischen und setzt sich aus den Worten für „Galle“ und „fest“ zusammen. Cholesterin ist ein natürlicher, fettähnlicher Stoff, der in allen tierischen und somit auch in menschlichen Zellen vorkommt. Es handelt sich um ein Sterol, einem wichtigen Bestandteil der Zellmembran. Die Substanz dient der Stabilität der Plasmamembran und vereinfacht gesagt dem Transport von Signalstoffen.

  • Wie kann man Cholesterin senken?

  • Welche Arten von Cholesterin gibt es?

Was bewirkt Cholesterin?

Im menschlichen Organismus befindet sich fast das gesamte Cholesterin im inneren der Zellen und Membranen. Zur Versorgung der Zellen mit Cholesterin wird es, da es fettlöslich ist, an Proteine, sogenannte Lipoproteine gebunden. Cholesterin hat Anteil am Aufbau von Zellmembranen und Stoffwechselprozessen im Gehirn. Es ist die Grundlage zur Bildung von Sexualhormonen wie Testosteron, Östradiol und Progesteron und den Hormonen der Nebennierenrinde wie Cortisol und Aldosteron. Außerdem ist auch die zur Fettverdauung unerlässliche Gallensäure ein Produkt des Cholesterinstoffwechsels.

Woher bezieht der Körper Cholesterin?

Der menschliche Körper produziert fast seinen gesamten Bedarf an Cholesterin selbst. Das geschieht hauptsächlich in der Leber. Nur ein geringer Anteil an Cholesterin wird über die Nahrung aufgenommen.

Gibt es schädliches Cholesterin?

Als lebensnotwendiger Grundstoff zur Fettverdauung und zur Bildung von Geschlechts- und Nebennierenhormonen ist es schwer vorstellbar, dass Cholesterin überhaupt schädlich sein kann und es eine Unterscheidung in gutes und schlechtes Cholesterin gibt. Der Grund ist, dass das wasserunlösliche Cholesterin mithilfe von Transportereiweiβ von der Leber in die Gewebezellen und zurück im Blut transportiert wird. Die dazu gebildeten Lipoproteine wirken sich je nach ihrem Lipidanteil entweder vorteilhaft oder nachteilig auf die Gesundheit auswirken.
Zu viel Cholesterin kann nicht abtransportiert werden kann, lagert sich an den Wänden der Blutgefäße ab und kann zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Gutes und schlechtes Cholesterin

Die Unterscheidung in gutes und schlechtes Cholesterin bezieht sich deshalb auf den Umstand, welches Cholesterin für die Ablagerungen an den Gefäßwänden und welches für den Abtransport in die Leber zuständig ist.
LDL (Low Density Lipoprotein) gilt als das schlechte Cholesterin, da es im Vergleich zu den anderen Cholesterinverbindungen die größte Cholesterinmenge von der Leber zu den Zellen bewegt und die Gefahr besteht, dass überflüssiges Cholesterin an den Arterienwänden haften bleibt. Die Folge sind Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. HDL (High Density Lipoprotein) gilt als das gute Cholesterin, das Ablagerungen von den Gefäßwänden aufsammelt, überschüssiges Cholesterin aufnimmt und zur Leber zurücktransportiert.

Cholesterinwerte senken

Die richtige mengenmäßige Verteilung der verschiedenen Cholesterinarten ist wichtig für die Gesundheit. Der Anteil an gutem und schlechtem Cholesterin im Blut lässt sich messen und mit verschiedenen Maßnahmen regulieren. Liegt ein hoher Wert an schlechtem Cholesterin vor muss dieser gesenkt werden. Die gängigsten Mittel zur Cholesterinsenkung sind:

  • Ernährungsumstellung
  • Sport und Bewegung
  • Medikamente

Lassen Sie Ihren Cholesterinspiegel testen und bemühen Sie sich den Anteil des schlechten Cholesterin im Blut zu verringern; gesunde Arterien werden es Ihnen danken.

 

 

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