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Brustkrebs, die Bedrohung von Leben und Weiblichkeit. Was tun dagegen?

Brustkrebs, die Bedrohung von Leben und Weiblichkeit. Was tun dagegen?Brustkrebs, die Bedrohung von Leben und Weiblichkeit. Was tun dagegen?

Brustkrebs ist heute die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die Diagnose "Mammakarzinom" verändert das Leben vieler Frauen, denn nicht nur das eigene Leben ist in Gefahr, sondern auch die Brust, das Symbol von Fruchtbarkeit, Mutterschaft und Weiblichkeit.

 

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs auch Mammakarzinom genannt, ist ein bösartiger Tumor im Brustgewebe und der Brustdrüse. Diese Krebserkrankung tritt hauptsächlich bei Frauen und nur sehr selten bei Männern auf und verzeichnet trotz im besser werdender Behandlungsmöglichkeiten noch immer die höchste Todesrate bei Frauen als andere Krebserkrankungen. Brustkrebs zählt zu den soliden Tumoren, die aus einzelnen Tumorzellen Geschwülste bilden. In einem frühen Stadium der Erkrankung ist der Krebs nur auf ein Organ beschränkt. Aber die bösartigen Tumorzellen vermehren sich unkontrolliert schnell und können, von den soliden Tumoren abgelöst, in umliegendes Gewebe eindringen und über die Lymphbahnen in andere Regionen des Körpers vordringen um dort Tochtergeschwülste (Metastasen) zu bilden.

  • Wie kann man Brustkrebs vorbeugen?

  • Was löst Brustkrebs aus?

Die Krebsentstehung

Die Entstehung von Brustkrebs beruht auf einer Veränderung der Erbinformationen, die entweder vererbt oder im Laufe des Lebens erworben werden kann. Bei einigen Frauen liegen die fehlerhaften Veränderungen der Erbinformation nicht nur im Brustgewebe sondern in allen Köperzellen vor und können mit einem deutlich gesteigerten Risiko zur Erkrankung weitervererbt werden. Am häufigsten werden veränderte Erbinformationen im Alter erworben, die zuerst auch nur eine einzelne Zelle des Brustdrüsengewebes betrifft. Trotz der genetischen Veränderung wird diese Zelle vom körpereigenen Schutzsystem nicht entdeckt und eliminiert, sondern kann sich weiter teilen. Die fehlerhaften Informationen werden an die Tochterzellen weitergegeben und bilden, wenn sie sich ausreichend vervielfältigt haben, einen Tumor.

Auslöser von Brustkrebs

Aus welchen Gründen eine Genveränderung im Laufe des Lebens erworben werden kann, ist noch nicht bekannt. Bei Brustkrebs scheinen der Einfluss von Hormonen, der Lebensstil und die Zeit von Bedeutung zu sein. Es scheint auch eine Rolle zu spielen, wie lange der Körper gewissen Risikofaktoren ausgesetzt ist. Ebenso geht man davon aus, dass das Erbmaterial mit steigendem Alter instabiler wird und der Körper die Fähigkeit zur Korrektur der veränderten Erbinformationen verliert.
Zu anderen allgemeinen Risikofaktoren von Brustkrebs zählen:

  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Alkohol

Brustkrebssymptome

  • Knoten und Verhärtungen in der Brust
  • Veränderung von Form und Größe der Brüste
  • Eingezogene Brustwarze und Absonderungen aus der Brustwarze
  • Hautrötungen und Abschuppung
  • Brennende oder ziehende Schmerzen in der Brust

Brustkrebsverdacht und Diagnose

Je zeitiger Brustkrebs diagnostiziert wird, desto grösser sind die Heilungschancen. In Alters- und Risikogruppen aufgeteilt, gibt es in Deutschland Angebote zur Krebsvorsorge, dazu gehören:

  • Fauenärztliche Untersuchung durch Abtasten der Brust
  • Unterrichtung zur Selbstuntersuchung
  • Mammographie
  • Ultraschalluntersuchung
  • Gentest
  • Kernspintomographie
  • Magnetresonanztomographie (MRT)

Wurde mit den vorhandenen diagnostischen Mitteln ein Knoten in der Brust festgestellt, soll die Gewebeentnahme (Biopsie) Auskunft darüber geben, ob es sich bei dem Knoten um Krebsgewebe handelt. Bei positivem Befund ist die Feststellung der Art, Größe und möglichen Ausbreitung der Tumorzellen notwendig.

Brustkrebsbehandlung

Die Behandlung von Brustkrebs erfolgt immer in einer kombinierten Therapie aus Operation und Chemotherapie. Das Verfahren der brusterhaltende Operation ist fast immer möglich, falls nicht gibt es verschiedene Möglichkeiten der Brustrekonstruktion. Nach der Brustoperation folgen gewöhnlich eine

  • Strahlenbehandlung,
  • Hormontherapie,
  • Chemotherapie und
  • Antikörpertherapie.

Reihenfolge und Notwendigkeit bestimmt der behandelnde Arzt je nach den vorliegenden Tumormerkmalen.
Wichtig ist, immer auch das Vorhandensein von Metastasen in anderen Körperregionen auszuschließen bzw. diese aufzuspüren und deren Beseitigung in die Behandlung mit einzubeziehen.

Brustkrebsprävention

Eine Garantie zum Schutz vor Brustkrebs gibt es nicht aber folgende Maßnahmen können vorbeugend ergriffen werden.

  • gesunde Lebensweise
  • körperlicher Bewegung
  • Vermeidung von Gewichtszunahme
  • Verzicht auf Alkohol
  • Stillen
  • Verzicht auf Hormonpräparate während der Wechseljahre
  • Regelmäßige Untersuchungen
  • Bei genetischer Vorbelastung mit hohem Erkrankungsrisiko ist auch die präventive Entfernung der Brüste und Eierstöcke möglich.
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