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Blähungen – unangenehme Darmwinde!

Blähungen saniteraBlähungen sanitera

Wer kennt es nicht, das Gefühl, wenn sich der Bauch nach einem opulenten Mahl oder dem Genuss von gasbildenden Nahrungsmitteln aufbläht. Völlegefühl, nicht selten begleitet von krampfartigen Schmerzen, quält den Leidenden und der Drang, die sich im Verdauungstrakt ansammelnde Luft auszuscheiden, wird stärker. Seit Menschengedenken ein natürlicher Vorgang.

Noch Goethes Faust durfte fragen: „warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmecket?“ Doch wie viele andere natürliche, körperliche Vorgänge wurde auch das Ausscheiden von Gas in der Gesellschaft tabuisiert und so leiden Betroffene still.

 

Was sind Blähungen?

Während des Verdauungsprozesses im Darm entstehende, über den After abgegebene Gase werden Blähung genannt. Eine Abgrenzung verschiedener Begriffe sollte jedoch vorgenommen werden. Völlegefühl und ein aufgeblähter Bauch zeugen von zu viel Luft oder Gasen im Verdauungstrakt. Meteorismus bezeichnet Völlegefühl und Aufgebläht sein ohne Abgang von Gasen. Bei übermäßigem Gasabgang spricht der Mediziner von Flatulenz. Blähungen stellen kein eigenständiges Krankheitsbild sondern Symptom und Begleiterscheinung verschiedener auslösender Ursachen dar.

  • Was tun bei Blähungen?

  • Wie kann man Blähungen vorbeugen?

 

Wie entstehen Blähungen?

Das Entstehen und Abgehen von Gasen ist unter Umständen unangenehm und peinlich aber ein sehr natürlicher Vorgang. Meist sind Blähungen ernährungsbedingt; kohlensäurehaltige Getränke, die Aufnahme zu reichhaltiger, schwerverdaulicher Kost, zu schnelles Essen und schlechtes Kauen erschweren die Verdauung und fördern die Bildung von Gasen im Darm. Die Zersetzung von ballaststoffreicher Kost, großer Mengen an Kohlenhydraten oder Eiweiß durch Darmbakterien lässt Wasserstoff, Methan und Kohlendioxid entstehen, die zum Großteil vom Blut aufgenommen über die Lunge abgeatmet werden. Als Blähung entweicht das Restgas durch den After.
Neben blähungsfördernden Nahrungsmitteln oder Ernährungsgewohnheiten können Blähungen auch von Lebensmittelallergien und -intoleranzen oder in seltenen Fällen von schwerwiegenden Krankheiten hervorgerufen werden.


Was tun bei Blähungen?

Harmloses aber unangenehmes Völlegefühl, Aufgebläht sein und leichte Krämpfe können mit natürlichen Hausmitteln behandelt werden. Auf dem Rücken liegend kann der Bauch im Uhrzeigersinn mit kleinen und großen Kreisbewegungen massiert und der Abgang lästiger Gase stimuliert werden. Spezielle Kräuterteemischungen aus Anis, Kamille, Fenchel und Kümmel wirken gaslösend und entkrampfend. Schüßler Salze wirken ebenfalls entkrampfend und freiverkäufliche Medikamente mit dem Wirkstoff Simethicon oder Dimeticon helfen mechanisch, die Gasbläschen aufzulösen. Bei starken Bauchschmerzen, Erbrechen, Übelkeit und verändertem Stuhlverhalten sollte ein Arzt mögliche organische Ursachen ausschließen.

Vorbeugung

Langsames Kauen der Nahrung fördert die Vorverdauung durch Speichelenzyme im Mund und erleichtert die Verdauungsarbeit im Magen-Darm-Trakt. Auch der Einsatz bestimmter Gewürze wie Fenchel und Kümmel oder der Verzicht auf blähende Nahrungsmittel wie Kohl und Hülsenfrüchte kann vorbeugende Wirkung zeigen.

 

 

 

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