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Alles über Ahornsirup – wie gesund ist wirklich das kanadische Süßungsmittel?

Alles über Ahornsirup – wie gesund ist wirklich das kanadische Süßungsmittel?Alles über Ahornsirup – wie gesund ist wirklich das kanadische Süßungsmittel?

Ahornsirup gehört zu den ältesten und ursprünglichsten Naturprodukte und wird heute wie auch schon vor hunderten von Jahren im Frühjahr aus den kanadischen Ahornbäumen abgezapft. Die Indianer im Nordosten Amerikas und in Kanada haben den Ahornsirup schon seit undenklichen Zeiten als natürliches Süßungsmittel genutzt. Heutzutage ist das Zuckerahornblatt das Staatssymbol Kanadas und die Bäume verbreiten sich von Quebec in Kanada, über die Bundesstaaten Main und Vermont bis nach New York in den USA.

 

Ahornsirup ist zuckersüß und für die Zähne nicht gerade eine Freude. Doch laut vielen Studien ist der eingedickte Saft reich an viele gesunde Stoffe. Ahornsirup enthält rund 60 % Zucker davon, vor allem Saccharose außerdem Fruktose und Glukose.  Auch Diabetiker sollten beim Genus des eingedickten Saftes aufpassen, da schon 20 g (etwa 1 EL) ist mit rund 5,5 Broteinheiten zu vergleichen.

  • Was enthält ein Ahornsirup?

  • Wofür ist ein Ahornsirup gut?

Qualitätsstufen des Ahornsirups

Abhängig von der Erntezeit unterscheidet man verschiedene Qualitätsstufen des Sirups:

  • Ahornsirup Grad AA – höchstklassig, sehr hell mit fein-mildem Geschmack
  • Ahornsirup Grad A – qualitativ sehr hochwertig mit einem milden, aromatischen Geschmack
  • Ahornsirup Grad B – wesentlich dunkler und schmeckt kräftig und aromatisch
  • Ahornsirup Grad C – bernsteinfarbig, sehr kräftig und würzig
  • Ahornsirup Grad D - „industrial syrup“ , nur zur industriellen Verarbeitung

Ahornsirup – Inhaltsstoffe und Wirkung

Als reines Naturprodukt ist der Ahornsirup je nach Bodenbeschaffenheit reich an viele Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Phosphor, Kalium, organische Säuren und Eiweiße , die leider  durch das mehrmalige Kochen beim Verarbeitungsprozess verloren gehen.
Die meisten im Ahornsirup enthaltenen Substanzen zeigen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Der eingedickte Saft sollte somit bei bakteriellen Infektionen, bei  Diabetes und auch bei Krebs hilfreich sein. Die Laborversuche sollten bewiesen haben, dass der Ahornsirup-Extrakt die Wirkstoffe des Ahornsirups (insbesondere die Polyphenole) in ungleich höheren Konzentrationen enthält.

Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass Ahornsirup könnte als "Vorlage" für die Herstellung synthetischer Wirkstoffe und Medikamente gegen schwere Krankheiten nützlich sein. Interessant dabei ist, dass der Polyphenolgehalt im Ahornsirup umso höher sei, je dunkler der Sirup ist.

Ahornsirup – Anwendungsgebiete

Tee aus den Blättern und der Rinde des Zuckerahorns kannten schon die Indianer früher und nutzten die zum Reinigen von Wunden und zur Hautpflege, innerlich angewendet soll der Ahornsirup die inneren Organe fördern.
Ahornsirup in einem Glas heißer Milch oder Kräutertee bringt Entspannung und ist eine natürliche Hilfe bei Einschlafstörungen. Ahornsirup ist auch ein ausgezeichneter Energielieferant, vor allem dann, wenn man sich schlapp und kraftlos fühlt.

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