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Allergie - was blüht jetzt?

Allergie - was blüht jetzt?Allergie - was blüht jetzt?

Frühling: die Tage werden länger, das Grau des Winter weicht sattem Grün, blühende Bäume, Blumen und Gräser verschönern nun die Landschaft und doch, es herrscht Alarmstufe Rot. Mit dem Erwachen der Natur beginnt für viele Allergiker die alljährlich wiederkehrende Leidenszeit. Pollenflug, läβt das Immunsystem von  Heuschnupfen Geplagten verrückt spielen. 

Heuschnupfen und Neurodermitis - verbunden durch erbliche Komponente

Die Veranlagung zu Heuschnupfen ist ebenso wie Neurodermitis (atopisches Ekzem) vererblich. Untersuchungen haben ergeben, daβ bei der extrinsischen Form von Neurodermitis erhöhte Werte der IgE Antikörper im Blut vorliegen und damit die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung anderer atropischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma erhöht wird. Allerdings ist eine bestehende Neurodermitis nicht zwingend der Auslöser für Heuschnupfen oder andere Allergien.

Wie kommt es zu allergischen Reaktionen?

Das empfindliche Immunsystem von Allergikern hat sich sich gegen ein bestimmtes Allergen sensilibisiert und bekämpft dieses bei Hautkontakt mit der Bildung von übermäβig vielen Immunglobulin E Antikörpern (IgE), es kommt zu allergischen Reaktionen. Bei Heuschnupfen wird diese Reaktion durch die während des Pollenfluges in der Luft befindlichen Blütenstaubteilchen von Bäumen, Gräsern und Kräutern ausgelöst. Symptome wie juckende, tränende Augen und Niesen begleiten den Allergiker meist bis zum Ende der Pollenflugsaison im August.

  • wie kommt es zu Allergien?

  • wie behandelt man Allergien?

Neben den durch Pollenflug verbreiteten Allergenen kennt die Medizin noch unzählige andere Allergieauslöser, klassische Beispiele dafür sind Hausstaubmilben und deren Auscheidungen oder Tierhaare. Bei der wahrscheinlich durch Sonneneinstrahlung ausgelösten Sonnenallergie treten schon nach kurzer Zeit stark juckende Rötungen auf der Haut auf, es bilden sich Knötchen und Bläschen, meist an allen Sonnenlicht exponierten Körperteilen.

Ebenso wie Heuschnupfen tritt eine Sonnenallergie trotz verschiedener Auslöser meist im Frühjahr und Sommer auf. Doch während sich die vom Heuschnupfen Betroffenen vor den allergenen Blütenstaubteilchen nur bedingt schützen können, da diese zusammen mit der Atemluft eingeatment werden und direkt mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen, können Sonnenallergiker ihre Haut durch lange Kleidung vor der Sonne schützen und so innerhalb weniger Tage ein Abklingen der Beschwerden unterstützen.

Die Behandlung und Therapie von Allergien

Bei allen Allergien gilt vordergründig, den Allergieauslöser zu meiden und Kontakte auf ein Minimum zu verringern. Dies kann durch Tragen von Mundschutzmasken und langer Kleidung, Meidung von Allergieauslösern (bei Tierhaarallergien), vermehrter Hygiene (Hausstaubmilben) und Aufhalten in geschlossenen Räumen geschehen. 

Allergieimpfungen oder Hyposensibilisierung zeigen gute Erfolge. Das Ziel dieser Therapiemaβnahme ist es, das Immunsystem mit dem Allergen zu konfrontieren und es durch kontrollierte Steigerung der Dosierung an das Allergen zu gewöhnen.

Bei akuten Beschwerden oder schweren Allergieschüben kann jedoch auf die Gabe entsprechender Medikamente nicht verzichtet werden.

 

 

Neurodermitis Heuschnupfen Pollenflug Allergie Sonnenallergie

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