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Allergene in den Lebensmitteln. Kennen Sie alle?

Allergene in den Lebensmitteln. Kennen Sie alle?Allergene in den Lebensmitteln. Kennen Sie alle?

Die Allergene in den Lebensmitteln sind sehr oft dafür verantwortlich, dass nach dem Essen Beschwerden wie Hautreaktionen, Schnupfen, Asthma, Bauchschmerzen oder Erbrechen auftreten.

Von einer Lebensmittelallergie sind in Deutschland mehr als eines von zwanzig Kindern betroffen. Bei einer solchen Allergie reagiert das Immunsystem des Körpers auf Bestandteile der Nahrung, die eigentlich harmlos sind. Im Erwachsenenalter kommen Lebensmittelallergien eher seltener vor.  

 

  • Welche Allergene gibt es?

Die häufigsten Allergene in Lebensmitteln

Die Hauptauslöser einer allergischen Reaktion bei Säuglingen und Kindern sind Kuhmilch, Soja, Hühnerei, Weizen, Erdnüsse und Haselnüsse. Jugendliche und Erwachsene reagieren in der Regel häufiger auf rohe Gemüse- und Obstsorten, Nüsse, Fisch, Krebs- und Weichtiere. Die Reaktionen auf rohe Gemüse- und Obstsorten treten in Kombination mit einer gleichzeitig vorliegenden Pollenallergie auf.

Zu den Zutaten, die 90 % aller Lebensmittelunverträglichkeiten auslösen, gehören:

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut oder Hybridstämme davon)
  • Krebstiere
  • Eier
  • Fisch
  • Erdnüsse
  • Soja
  • Milch und Milchprodukte (einschließlich Laktose)
  • Schalenfrüchte (Mandel, Haselnuss, Walnuss, Cashew, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss und Queenslandnuss)
  • Sellerie
  • Senf
  • Sesamsamen
  • Schwefeldioxid und Sulfite in einer Konzentration von mehr als 10 mg/kg oder 10mg/l
  • Lupinen
  • Weichtiere

Welche Symptome lösen die in den Lebensmitteln enthaltenen Allergene aus?

Die Allergene können sehr unterschiedliche Symptome auslösen und die allergischen Reaktionen auf Lebensmittel sind nicht auf bestimmte Organe begrenzt. Häufig zeigen sich Reaktionen an den Schleimhäuten von Darm, Auge, Nase und Bronchien sowie auf der Haut. Es treten auch solche Beschwerden wie Durchfall, tränende Augen, laufende Nase, Asthma-Anfälle mit Luftnot, Ausschlag, Rötung, Schwellung und Jucken der Haut oft zeitverzögert auf. Bei schweren allergischen Reaktionen kann sogar das Leben akut bedroht sein, sodass unverzüglich notärztliche Hilfe erforderlich ist.

Lebensmittelallergie vorbeugen

Vorbeugung einer Lebensmittelallergie (Nahrungsmittelallergie) ist zwar nicht möglich, aber manche Lebensmittelallergien bei Kindern lassen sich verhindern, indem man bestimmte Nahrungsmittel in der Ernährung von Mutter und Kind weglässt. Eine allergische Reaktion auf eine bestehende Lebensmittelallergie lässt sich jedoch mit folgenden Tipps weitgehend vorbeugen:

  • Eher verarbeitete als rohe Lebensmittel verzehren, denn einige Allergene in Nahrungsmitteln (v.a. in Obst und manchen Gemüsesorten) können beim Erhitzen, Zerkleinern oder Säuern zerstört werden.
  • Auf manche Lebensmittel wie Nüsse, Sellerie und die meisten tierischen Lebensmittel am besten ganz verzichten.
  • Beim Kauf von Lebensmitteln auf die Allergenkennzeichnung auf der Verpackung achten.
  • Sich beim Kauf von unverpackten verarbeiteten Produkten (z.B. Brot vom Bäcker) erkundigen, ob diese versteckte Allergene enthalten.
  • Beim Verzehr von Fertigprodukten, Soßen, Puddings und Feinkostsalaten auf versteckte Allergene achten.
  • Lebensmittel wie Käse, Hefe, Spinat und Rotwein meiden, da die viel Histamin enthalten und so eine allergische Reaktion verstärken können.
  • Bei einer Hühnereiweißallergie bei Impfungen vorsichtig sein, weil die Züchtung mancher Impfstoffe auf Hühnereiern erfolgt.
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